
Der Mitgründer der bekannten deutschen Restaurantkette L’Osteria, Klaus Rader, ist bei einem Autorennen auf Mallorca ums Leben gekommen. Das Unternehmen bestätigte der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage den „plötzlichen Unfalltod“.
Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall bei dem Rennen „Challenge Mallorca 550“. Seine 39-jährige deutsche Beifahrerin erlitt bei dem Unfall eine Verletzung am Rückgrat und wurde in ein Krankenhaus gebracht, wie die spanische Polizei bestätigte. Warum der Wagen von der Fahrbahn abkam, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Veranstalter sagt restliche Rennen ab
Der Veranstalter sagte die restlichen Rennen der Rallye ab und drückte den Angehörigen sein Beileid aus. „Die Entscheidung fiel uns schwer, sie ist aber unumgänglich und unwiderruflich“, steht in einer Mitteilung der Organisatoren.
Der 63-jährige Unternehmer nahm als Testfahrer teil. Dabei sollte er für das Fahrerfeld die Rennstrecke vorab abfahren. Rader, ein erfahrener Rennfahrer, kam bei der Bergetappe zwischen Lluc, wo sich das bekannte Kloster befindet, und Pollença von der Straße ab. Der weiße Porsche stürzte einen Abhang herab.
Die „Challenge Mallorca 550“ ist eine Veranstaltung für Autoliebhaber, die sich in zwei Kategorien messen. Bei einem Wettbewerb muss ein vorgegebenes Durchschnittstempo über die gesamte Strecke gehalten werden, beim anderen geht es um die pure Höchstgeschwindigkeit.
Rader hinterlässt Frau und Kinder. 1999 gründete er gemeinsam mit Friedemann Findeis die Restaurantkette L’Osteria, die auch auf Mallorca eine Filiale betreibt. Seit 2023 ist eine Investmentfirma Mehrheitseigentümer. Rader war laut Impressum aber noch im Aufsichtsrat.