Nürnberg - Kenwood ist günstiger, Philips bietet mehr Zubehör und Leistung. Welche Küchenmaschine im Alltag besser passt, zeigt der Vergleich.

Nicht jede Küche bietet Platz für eine große Küchenmaschine. Auf Unterstützung bei der Vorbereitung soll trotzdem niemand verzichten müssen. Die Philips Viva Collection ist als kompakte Küchenhilfe für den Alltag gedacht und versammelt mehrere Arbeitsschritte in einem Gerät. Dabei geht es weniger um ein einzelnes Spezialgebiet als um die Frage, wie viel Arbeit sie bei der täglichen Zubereitung tatsächlich abnehmen kann.

Ob das gelingt, zeigt sich erst im Alltag: Lässt sich die Philips schnell einsetzen, greifen die einzelnen Funktionen sinnvoll ineinander und ist sie nach der Nutzung ebenso schnell wieder verstaut? Die ähnlich kompakte Kenwood MultiPro Go bietet einige interessante Unterschiede. Entscheidend bleibt jedoch, ob die Philips Viva ihre vielseitige Ausstattung im täglichen Gebrauch überzeugend einlöst.

Eine Küchenmaschine für viele Arbeitsschritte

Die Philips Viva Collection ist für mehr gedacht, als nur Zutaten klein zu hacken. Insgesamt 29 Funktionen decken viele Aufgaben ab, die beim Kochen und Backen anfallen: So kann das Gerät schneiden, reiben, kneten, emulgieren und entsaften . Eine lange Liste, doch interessant wird es vor allem dann, wenn die Küchenmaschine im Alltag regelmäßig zum Einsatz kommt. Gemüse lässt sich vorbereiten, Teig anrühren und auch ein Dip oder Aufstrich ist schnell gemacht. Dafür stehen verschiedene Aufsätze und Werkzeuge bereit, die das Gerät je nach Rezept unterschiedlich einsetzen lassen. Auf diese Weise bleibt die Philips-Küchenmaschine flexibel, ohne dass für jeden Schritt ein eigenes Gerät auf der Arbeitsfläche stehen muss.

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PowerChop soll beim Zerkleinern nachhelfen

Beim Zerkleinern zählt nicht nur, wie stark der Motor ist. Auch Messer und Schneidewinkel spielen eine Rolle. Philips setzt bei der Viva Collection deshalb auf die PowerChop-Technologie: Ein überarbeitetes Klingendesign soll weiche und harte Zutaten gleichmäßiger zerkleinern. Ob Gemüse, Käse oder Zutaten für einen Dip – je nach Dauer lässt sich das Ergebnis eher grob oder fein gestalten. Ein kurzer Druck auf die Impulsfunktion reicht für etwas mehr Struktur, während längeres Zerkleinern eine glattere Masse ergibt. So kann die Konsistenz passend zum jeweiligen Rezept gewählt werden.

Kompakt gebaut und schnell startklar

Viel Zubehör ist schön, nimmt aber schnell mehrere Schubladen in Beschlag. Bei der Philips Viva Collection lässt sich ein Teil davon direkt in der Schüssel verstauen. Das hält die einzelnen Aufsätze beisammen und spart Platz, wenn die Küchenmaschine gerade nicht gebraucht wird. Auch beim Aufbau soll es unkompliziert bleiben: Teile lassen sich intuitiv zusammensetzen, sodass die Maschine schnell einsatzbereit ist. Eine große Einfüllöffnung nimmt zudem größere Stücke auf und reduziert den Aufwand beim Vorschneiden. Gerade bei Gemüse oder Obst kann das die Vorbereitung deutlich verkürzen.

1,5 Liter für mehrere Portionen

In die Schüssel passen bis zu 1,5 Liter – laut Philips reicht das für bis zu fünf Portionen. Damit lässt sich eine größere Menge vorbereiten, ohne dass die Zutaten auf mehrere Durchgänge verteilt werden müssen. Das passt etwa zu einem Dip für mehrere Personen, einer Beilage oder einer Portion Teig für den nächsten Backtag. Für kleine Mengen kann die Schüssel entsprechend großzügig wirken. Bei Rezepten für mehrere Personen bietet das Fassungsvermögen jedoch ausreichend Spielraum, ohne dass die Maschine selbst viel Platz auf der Arbeitsfläche beansprucht.

Kenwood als kompaktere Alternative

Mit 64,95 Euro ist die Kenwood MultiPro Go günstiger als die Philips Viva Collection und fällt zudem etwas schlanker aus. Aufgebaut ist sie rund 30 Zentimeter hoch und lässt sich dadurch auch in kleineren Küchen oder Regalfächern unterbringen. Der 1,3-Liter-Behälter bietet eine nutzbare Arbeitsmenge von 0,75 Litern. Zum Zubehör gehören ein Edelstahlmesser, eine wendbare Scheibe sowie die Express-Serve-Funktion zum Schneiden und Reiben. Für kleinere Mengen und grundlegende Aufgaben ist die Kenwood damit gut aufgestellt, bei der Ausstattung bleibt sie jedoch überschaubarer als die Philips.

Für wen sich die Philips Viva Collection lohnt

Die Philips Viva Collection passt zu Küchen, in denen ein vielseitiges Gerät mehrere Aufgaben übernehmen soll, ohne dauerhaft viel Platz einzunehmen. Ihre Stärken liegen in der breiten Ausstattung, der einfachen Aufbewahrung des Zubehörs und der Möglichkeit, auch größere Mengen in einem Durchgang vorzubereiten. Für einzelne Arbeitsschritte gibt es zwar schlankere Spezialgeräte, als Allrounder für den täglichen Einsatz ist die Philips aber vielseitig aufgestellt. Eine klassische Küchenmaschine mit großer Rührschüssel ersetzt sie nicht – für Gemüse, Dips, Teig und andere Vorbereitungen bietet sie jedoch einiges in einem Gerät.


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Mehr als nur ein günstiges Angebot

Mehr als 2000 Bewertungen mit durchschnittlich 4,3 Sternen zeigen, dass die Philips Viva Collection bereits in vielen Küchen angekommen ist. Dazu kommt ein deutlicher Preisnachlass: Statt 109,99 Euro kostet sie aktuell 73,94 Euro . Die Kenwood MultiPro Go liegt mit 64,95 Euro zwar knapp neun Euro darunter, ist beim Zubehör aber zurückhaltender ausgestattet. Für diesen überschaubaren Aufpreis bringt die Philips mehr Abwechslung in die Küche – und dürfte damit für viele Rezepte die flexiblere Wahl sein.

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