"Stadthaus Q"
Neue Einblicke: Stadt zieht mit ersten Ämtern auf das ehemalige Quelle-Areal in Nürnberg
09.10.2026, 05:00 Uhr
Von Nachkriegs-Industrie zum Stadtquartier: "The Q", das ehemalige Quelleareal, schreitet weiter voran. Nun werden 1500 Mitarbeitende der Stadt einziehen. Das ist der Stand des Multimillionen-Projekts.

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1/10 - Die Stadt Nürnberg nimmt das "Stadthaus Q", wie das Ämterzentrum genannt wird, auf dem ehemaligen Quelleareal schrittweise in Betrieb. Nach Angaben der Stadtverwaltung soll der neue Standort an der Fürther Straße künftig rund 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Platz bieten. © Hanna Quitterer

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2/10 - Den Anfang machen im November das Jugendamt sowie das Amt für Migration und Integration. Im Dezember folgt das Sozialamt. Hier zu sehen: der Eingangsbereich. © Christine Dierenbach

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3/10 - Zu einem späteren Zeitpunkt sollen unter anderem das Amt für Informationstechnologie, das Amt für Digitalisierung und Prozessorganisation, das Bürgeramt Eberhardshof, der Stab Wohnen und das städtische Schulungszentrum folgen. © Christine Dierenbach

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4/10 - Insgesamt verfügt das "Stadthaus Q" laut Stadt über rund 42.000 Quadratmeter angemietete Fläche. Dort sollen sowohl Dienststellen mit Publikumsverkehr als auch Bereiche ohne direkte Bürgerkontakte untergebracht werden. Die öffentlichen Bereiche seien als moderne und serviceorientierte Anlaufstellen gestaltet worden, heißt es von Seiten der Stadt Nürnberg. © Christine Dierenbach

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5/10 - Das "Stadthaus Q" befindet sich in einem Gebäudeteil entlang der Fürther Straße, der wie der gesamte Komplex unter Denkmalschutz steht. Das Gebäude wurde nach Angaben der Stadt in enger Anlehnung an seine ursprüngliche Architektur aus den 1950er- und 1960er-Jahren saniert. © Hans-Joachim Winckler

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6/10 - Die Flächen sollen den Angaben zufolge dem Standard eines Neubaus entsprechen. Vorgesehen sind helle, offene Bereiche und neu gestaltete Publikumsflächen. Auch Barrierefreiheit und die Anforderungen einer zunehmend digitalen Verwaltung seien bei der Planung berücksichtigt worden. © Hans-Joachim Winckler

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7/10 - Das Ziel der Sanierungsmaßnahmen ist ein "offenes Stadtquartier". Neben dem Ämterzentrum sind bereits 2025/2026 mehrere Geschäfte und Filialen eingezogen. Zuletzt hat sich die Sparkasse in "The Q" an der Fürther Straße niedergelassen. Auch 385 Wohnungen sollen entstehen. In die ersten wird man wohl ab 2028 einziehen können. Insgesamt wird das Projekt über 700 Millionen Euro kosten. © Alexander Brock

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8/10 - Nach dem Baustopp 2023, als Projektentwickler Gerchgroup in die Insolvenz geraten ist, kommt Ende 2025 wieder Leben auf die Baustelle. Nach rund 16 Jahren, nach der Pleite des fränkischen Versandhändlers, ziehen dort Geschäfte ein. Mittlerweile befinden sich ein Drogerie- sowie ein Supermarkt und ein Discounter in dem Gebäude.
© Jannik Westerweller

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9/10 - Rückblick: Nach dem Insolvenz-Schock ging es 2023 dennoch unter neuer Regie weiter. Zentrale Teile gingen an die Bayerische Versorgungskammer, die den gewerblichen Teil gekauft hat. Als Projektentwickler ist inzwischen die Accumulata Group beteiligt. © Hans-Joachim Winckler

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10/10 - Die Planungen für das Quartier begannen 2018 nach dem Erwerb des Areals durch die Gerchgroup. Im Jahr 2019 schloss die Stadt Nürnberg einen Mietvertrag für ein neues Behördenzentrum. Das Bild zeigt die leerstehenden Hallen zu genau diesem Zeitpunkt. 2021 starteten die Bauarbeiten. © Julia Vogl
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