
Ein verdächtiger Fund hat am Donnerstagvormittag, dem 8. Oktober, einen stundenlangen Polizeieinsatz im Nürnberger Norden ausgelöst. Gegen 8.30 Uhr wurde die Polizei über ein herrenloses Paket informiert, das vor einer Wohnanlage in der Kilianstraße abgestellt worden war. Da der Inhalt vor Ort nicht zweifelsfrei geklärt werden konnte, forderten die Einsatzkräfte Spezialisten an.
Für die Dauer der Überprüfung sperrte die Polizei die Kilianstraße vorsorglich zwischen der Bayreuther Straße und der Großreuther Straße komplett für den Verkehr ab.
LKA-Spezialisten geben Entwarnung
Zur genauen Untersuchung des Gegenstandes rückte die Technische Sondergruppe (TSG) des Bayerischen Landeskriminalamtes an. Gegen 11 Uhr gaben die Experten schließlich Entwarnung: Bei der genauen Überprüfung des Pakets ergaben sich keinerlei Hinweise auf eine Gefährlichkeit. Die Absperrungen in der Kilianstraße konnten daraufhin umgehend wieder aufgehoben werden.
Die Polizei stellte das Paket sicher. Da es sich bei dem betroffenen Areal um ein Gebäude der Israelischen Kultusgemeinde Nürnberg handelt, hat das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Nürnberg die weiteren Ermittlungen übernommen. Nach Angaben der Ermittler gibt es bislang jedoch keine Anhaltspunkte für eine Straftat.
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