
Bei Bauarbeiten zur Verlegung von Glasfaserkabeln ist am Mittwochabend, dem 7. Oktober, in Obermichelbach im Landkreis Fürth eine Gashochdruckleitung beschädigt worden. Um den Gasaustritt zu stoppen, musste der regionale Netzbetreiber infra Fürth die Hauptleitung in den Nachtstunden aus Sicherheitsgründen komplett abriegeln. In der Folge ist die Gasversorgung für die angeschlossenen Kunden im gesamten Ort bis auf Weiteres unterbrochen.
Wie die infra Fürth dem Nachrichtenportal NEWS5 vor Ort mitteilte, hatte eine Fremdfirma bei einer Erdbohrung unterhalb der Oberfläche die Leitung auf Höhe der Rothenburger Straße getroffen. Nach Informationen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenschutz bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung. Die Abschaltung erfolgte rein vorsorglich, um Schäden zu verhindern und Reparaturarbeiten zu ermöglichen.
Feuerwehr sichert Gefahrenbereich - Reparatur am Donnerstag
Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und infra-Fachpersonal sicherten die Schadstelle ab und führten im Nahbereich kontinuierlich Messungen durch. Die Rothenburger Straße wurde bis tief in die Nacht gesperrt, damit das Restgas gefahrlos aus der betroffenen Leitung entweichen konnte. Die Bevölkerung wurde über Katastrophenschutz-Apps sowie durch die Gemeinde über den Ausfall informiert.
Die Bagger- und Instandsetzungsarbeiten an der tief im Boden liegenden Leitung beginnen am Donnerstagmorgen, dem 8. Oktober, durch ein Spezialunternehmen. Wie lange die Reparatur dauern wird und wann die Haushalte in Obermichelbach wieder an das Gasnetz angeschlossen werden können, steht derzeit noch nicht fest.
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