
Ein Vorfall im Berufsverkehr hat am Montagmorgen auf der A9 bei Bayreuth zu erheblichem Sachschaden geführt: Gegen 6.30 Uhr war ein 25-jähriger Lkw-Fahrer mit seiner Sattelzugmaschine auf der A9 in Richtung Berlin unterwegs. Laut Angaben der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth geriet das Fahrzeug zwischen den Anschlussstellen Bayreuth-Süd und Bayreuth-Nord im Baustellenbereich der Hochbrücke nach rechts und überfuhr mehrere aufgestellte Warnbaken.
Der Lkw-Fahrer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die Baken zerstört und verteilt. Mindestens 13 nachfolgende Autos und Kleintransporter fuhren über die teilweise großflächigen Trümmerteile auf der Fahrbahn und wurden dabei beschädigt. Den Betroffenen gelang es, ihre Fahrzeuge in den abgesperrten Baustellenbereich zu lenken.
Spedition meldet sich zwei Stunden später
Streifenwagen eilten zur Unfallstelle, sicherten die Gefahrenstelle ab und räumten die restlichen Bakenreste von der Fahrbahn. Sämtliche beschädigte Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden oder erhielten Hilfe vor Ort. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem flüchtigen Sattelzug verlief zunächst ohne Erfolg.
Rund zwei Stunden nach dem Unfall wandte sich jedoch eine Spedition an die Polizeidienststelle: Ein eigener Fahrer habe einen Unfall gemeldet. Schnell stellte sich heraus, dass es sich dabei um den gesuchten 25-Jährigen handelte. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Den entstandenen Gesamtschaden schätzen die Beamten auf rund 20.000 Euro.
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