Pfaffenhofen an der Glonn - Mit Tempo 100 durch Pfaffenhofen: Zeugen berichten von waghalsigen Fahrmanövern. Doch das ist nicht alles.

Eine gefährliche Spritztour im Landkreis Dachau hat für vier junge Männer im Alter von 20 bis 22 Jahren Konsequenzen. Wie die Polizei mitteilte, hatten Zeugen am Samstag die Beamten alarmiert, weil ein Auto ohne Kennzeichen mit hohen Geschwindigkeiten von etwa 80 bis 100 km/h durch Pfaffenhofen sowie über ein Feld raste. Dabei soll auch die Frontstoßstange abgerissen sein.

Das unversicherte Fahrzeug war laut Polizei in schlechtem Zustand: Das Lenkrad war teilweise abgesägt, eine Türverkleidung fehlte und am Dach standen Schrauben frei hervor. Die Beamten stellten die Schlüssel sicher. Dem 21-jährigen Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen; seinen Führerschein beschlagnahmte die Staatsanwaltschaft. Ob Sachschaden entstand, wird noch geprüft.

Erst vor wenigen Tagen kam es an anderer Stelle in Franken zu einem weiteren folgenschweren Zwischenfall auf der A73. Damals war ein 45-jähriger Mann mit einem Mercedes auf der A73 in Richtung Nürnberg unterwegs. Auf Höhe Forchheim - so berichten es die Beamtinnen und Beamten in diesem Zusammenhang dann weiter - wurde er gerade von einem Mazda überholt, als er plötzlich auf den linken Fahrstreifen wechselte und dabei nicht auf den nachfolgenden Verkehr achtete.

So stieß der Mercedes mit seinem Heck links gegen den überholenden Mazda, welcher dadurch ins Schleudern geriet, nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen die Außenschutzplanke krachte. Die im Mazda sitzenden Personen - sowohl die 29-jährige Fahrerin, als auch ihr 30-jähriger Beifahrer - wurden bei dem Vorfall schwer verletzt. Beide mussten deshalb mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Mazda wurde total beschädigt und musste im Anschluss an den Unfall durch ein Unternehmen abgeschleppt werden. Der Unfallverursacher blieb unverletzt, sein Mercedes wurde nur leicht beschädigt.

Die Verkehrspolizei bedankt sich in dem Statement zudem auch bei den freiwilligen Feuerwehr Forchheim für die tatkräftige Unterstützung. Der Gesamtschaden beläuft sich nach aktuellen Schätzungen auf rund 40.000 Euro, heißt es von Seiten der Ermittlerinnen und Ermittlern zu dem Vorfall vorerst abschließend.

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