
Ein dreijähriges Kind ist am Mittwochabend in Würzburg in den Main gestürzt. Durch das „beherzte Eingreifen“ eines Zeugen und seiner Begleiterin konnte wohl Schlimmeres verhindert werden, wie das Polizeipräsidium Unterfranken berichtet.
Gegen 18.10 Uhr befand sich eine 33-Jährige mit ihrer dreijährigen Tochter und einer weiteren Begleiterin am Kranenkai. Das Kind sei nach bisherigen Erkenntnissen „gestolpert und anschließend in den Main gestürzt“, erklärte Polizeioberkommissarin Ines Heckner.
Nach Angaben der Polizei ist das Mädchen unter einem Geländer hindurch, etwa zwei bis drei Meter tief, in den Fluss gefallen. „Ein 33-jähriger Zeuge, der sich in der Nähe befunden hat, hat ohne lange nachzudenken geholfen und ist dem Kind hinterhergesprungen“, berichtete Heckner.
Er hob das Kleinkind, das sich wenige Sekunden unter Wasser befunden hatte, an die Oberfläche und übergab es der Mutter und einer weiteren Helferin, einer 27-Jährigen, die zwischenzeitlich einen Notruf abgesetzt hatte.
„Das couragierte Eingreifen des Mannes hat wohl Schlimmeres verhindert“, sagte Heckner. „Das kleine Mädchen wurde glücklicherweise nur leicht verletzt.“ Das Kind wurde von einem Notarzt behandelt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht, um weitere Verletzungen auszuschließen.
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