Hahnbach - Ein Überfall auf ein Geschäft im oberpfälzischen Landkreis Amberg-Sulzbach hat mit einer rasanten Verfolgungsfahrt geendet. Die Polizei konnte den Verdächtigen stoppen. Das ist passiert.

Mit bis zu 190 Kilometer pro Stunde ist ein Mann am Montagnachmittag auf der Flucht vor der Polizei über die Staatsstraße 2120 gerast. Wenige Minuten zuvor soll er in Hahnbach (Landkreis Amberg-Sulzbach) eine Kassiererin in einem Reitsportgeschäft geschlagen und Geld gestohlen haben, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz mitteilt.

Der 37-Jährige war gegen 14.30 Uhr in das Geschäft gekommen und zur Kasse gegangen. Dort soll er die Kassiererin mit der Faust geschlagen und anschließend Bargeld aus der Kasse genommen haben. Danach flüchtete er mit einem Auto, heißt es im Polizeibericht.

Eine Streife entdeckte wenig später im Ortsgebiet von Hahnbach ein passendes Fahrzeug und nahm daraufhin die Verfolgung auf. Dabei fuhr der Mann auf der Staatsstraße 2120 teilweise mit bis zu 190 Kilometer pro Stunde.

Im Bereich Laubmühle konnten die Polizistinnen und Polizisten das Fahrzeug schließlich stoppen. Der 37-Jährige ließ sich nach Angaben der Polizei widerstandslos festnehmen. Bei der Durchsuchung des Autos fanden die Beamtinnen und Beamten das gestohlene Bargeld.

Das Fahrzeug wurde zur Spurensicherung sichergestellt. Die Kriminalpolizei in Amberg hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Staatsanwaltschaft Amberg beantragte gegen den 37-Jährigen Untersuchungshaft. Darüber soll im Laufe des Dienstags entschieden werden.


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