Nürnberg - Knusprig soll es werden, mit wenig Öl und ohne viel Aufwand. Ob die Ninja-Heißluftfritteuse dieses Versprechen im Alltag einlöst, klärt unser Produktcheck.

Meine frühere WG-Partnerin hatte zum Einzug eine Heißluftfritteuse von ihren Eltern geschenkt bekommen, und ehrlich gesagt: Das Ding hat sich in kürzester Zeit als der zuverlässigste Mitbewohner entpuppt, den unsere WG je hatte. Es hat nie die Spülmaschine falsch eingeräumt und stand auch um zwei Uhr nachts klaglos parat, wenn der Heißhunger zuschlug. Während echte Mitbewohner mit Ausreden kamen, warum sie ihren Küchendienst schon wieder verschoben haben, hat die Fritteuse einfach nur knusprige Pommes, aufgewärmte Reste und improvisierte Snacks geliefert, alles ohne Diskussion, ohne Drama.

Mit der Zeit wurde die Heißluftfritteuse zu meinem heimlichen Favoriten aus dieser WG-Zeit, was ich damals natürlich nie laut zugegeben habe, um niemanden vor den Kopf zu stoßen. Mittlerweile ist die WG längst Geschichte, doch der Gedanke an ein neues Modell für den eigenen Haushalt blieb hängen und so bin ich bei einer Ninja-Heißluftfritteuse gelandet.

Ein Gerät, drei Jobs

Der treue Küchenmitbewohner von Ninja kann noch so viel mehr als nur Pommes: Neben dem klassischen Frittieren mit heißer Luft lässt sich die Heißluftfritteuse auch zum Aufwärmen nutzen, praktisch für Essensreste vom Vortag, die sonst in der Mikrowelle schnell labbrig werden. Und für alle, die gerne mal etwas Ausgefalleneres ausprobieren, gibt es sogar eine Dörr-Funktion, mit der sich zum Beispiel Obstchips oder herzhafte Gemüsesnacks selbst herstellen lassen. Drei Funktionen in einem Gerät bedeuten also nicht nur mehr Vielseitigkeit in der Küche, sondern auch weniger Krimskrams auf der Arbeitsplatte, weil man sich gleich mehrere Spezialgeräte spart.

Wie gut das im Alltag funktioniert, hängt natürlich davon ab, wie leicht sich zwischen den Modi wechseln lässt. Dafür setzt der Ninja-Airfryer auf eine digitale Steuerung, mit der du die gewünschte Funktion unkompliziert auswählst, ohne erst ewig in der Bedienungsanleitung blättern zu müssen.

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Genug für die ganze Truppe

Wer schon mal mit einer zu kleinen Heißluftfritteuse hantiert hat, kennt das Problem: Die erste Portion Pommes ist kaum aus dem Korb, schon steht die nächste Runde an, während der Rest der Runde hungrig am Tisch wartet. Mit seinem großzügigen Korb schafft dieser Airfryer hier Abhilfe: Platz genug für ein ganzes Hähnchen oder eine ordentliche Portion Pommes für zwei Personen, sodass nicht nach jeder Runde nachgelegt werden muss. Für spontane Kochabende mit Mitbewohnern oder Freunden ist das ein echter Unterschied, denn niemand muss mehr Schlange stehen, bis die eigene Portion fertig ist. Auch bei größeren Stücken wie einem ganzen Hähnchen zeigt sich, dass der Korb nicht nur auf dem Papier großzügig bemessen ist, sondern im Alltag tatsächlich Platz für vollwertige Mahlzeiten bietet, nicht nur für kleine Snacks zwischendurch.

Knusprig, aber mit weniger Öl

Dass Essen aus der Heißluftfritteuse knuspriger schmeckt als aus dem Backofen, ist für viele längst kein Geheimnis mehr. Der eigentliche Vorteil zeigt sich aber erst beim Blick auf die Ölmenge. Statt Pommes oder Hähnchenschenkel in einer Pfanne voller Öl schwimmen zu lassen, reicht bei der Ninja-Heißluftfritteuse meist ein kleiner Spritzer, manchmal sogar gar keiner. Möglich macht das die sogenannte AirCrisp-Technologie, bei der heiße Luft schnell im Innenraum zirkuliert und so für die typische knusprige Kruste sorgt, ohne dass literweise Fett im Spiel ist.

Laut Hersteller-Tests soll sich dadurch im Vergleich zu klassisch frittierten, handgeschnittenen Pommes bis zu 75 Prozent weniger Fett einsparen lassen. Wer also gerne knusprig isst, sich dabei aber nicht ständig schlecht fühlen möchte, dürfte an diesem Punkt aufhorchen, auch wenn das Ergebnis natürlich nicht exakt wie frittiert im heißen Öl schmeckt, sondern seinen eigenen, etwas trockeneren Charakter hat.

Was mitkommt und wie es aussieht

Beim Auspacken liegt neben dem eigentlichen Airfryer noch einiges mehr in der Verpackung: eine antihaftbeschichtete Schublade, ein Crisper-Gittereinsatz für bessere Luftzirkulation und ein kleines Rezeptheft mit Ideen von Profiköchen, falls nach den ersten Abenden die Inspiration ausgeht. Optisch hält sich das Gerät in dezentem Schwarz, fügt sich damit unauffällig zwischen Kaffeemaschine und Toaster ein. Es bringt bei rund 4,8 Kilogramm Gewicht und einer Grundfläche von etwa 28,5 mal 36 Zentimetern zwar spürbar mehr auf die Waage als ein kleines Einsteigermodell, findet auf den meisten Arbeitsplatten aber trotzdem noch seinen Platz.

Küchenhelfer mit Rabatt

Ob als Nachfolger für ein ausgedientes Einsteigermodell oder als erste eigene Heißluftfritteuse: Die von Nutzern und Nutzerinnen mit 4,6 Sternen bewertete Ninja-Heißluftfritteuse hinterlässt einen guten Eindruck. Bis zum 4. Oktober gibt es sie dank 30 Prozent Amazon-Rabatt für 69,99 Euro statt 99,99 Euro. Ein guter Zeitpunkt für alle, die schon länger mit der Anschaffung liebäugeln.

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