Nürnberg - Gute Nachrichten für die über 100.000 Menschen, die täglich die S-Bahn Nürnberg nutzen: Nach sieben Wochen sind die Umbaumaßnahmen an zehn Stationen der Linie S2 abgeschlossen.

Fahrgäste können fortan an zehn weiteren Stopps der S-Bahn-Linie S2 zwischen Nürnberg-Sandreuth und Roth barrierefrei ein- und aussteigen, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. Damit enden sieben Wochen Sperrung und Schienenersatzverkehr auf der Strecke pünktlich. An den Haltestellen Nürnberg-Sandreuth, Nürnberg-Eibach, Nürnberg-Reichelsdorf, Reichelsdorfer Keller, Katzwang, Rednitzhembach und Büchenbach wurden in der Zwischenzeit die Gleise angehoben.

ÖPNV-Gäste sollen damit nicht nur stufenlos den Bahnsteig erreichen, sondern auch bequem ein- und aussteigen können. Zudem baute die DB InfroGO die S-Bahnsteige in Schwabach, Schwabach-Limbach und Roth neu. Insgesamt förderte der Freistaat die Bemühungen für Barrierefreiheit im Nürnberger S-Bahn-Verkehr mit rund 50 Millionen Euro seit 2023.

„Ich freue mich, dass nach sieben Wochen Sperrung und Schienenersatzverkehr der barrierefreie Ausbau von zehn S‑Bahn‑Stationen zwischen Nürnberg-Sandreuth und Roth pünktlich abgeschlossen wurde und die Züge wieder fahren können“, wird Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, zitiert, der von einem „Meilenstein für die S-Bahn Nürnberg“ schwärmt.

Die nächsten Schritte in Richtung Barrierefreiheit sollen in naher Zukunft folgen. Für den Sommer 2027 sind bereits kommende Maßnahmen an weiteren S-Bahn-Stationen zwischen Nürnberg-Dürrenhof und Fischbach angedacht. „Die S-Bahn wächst weiter und ist eine wichtige Lebensader für die ganze Metropolregion“, betonte auch Christoph Kraller, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern. „Umso wichtiger ist es, dass wir an allen Stationen ein barrierefreies Ein- und Aussteigen ermöglichen.“