
Eine zwölfjährige Schülerin ist im Allgäu beim Überqueren einer Straße von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Das Mädchen stieg nach Angaben der Polizei am Mittwoch in Weiler-Simmerberg (Landkreis Lindau) aus einem Linienbus aus, der mit eingeschaltetem Warnblinklicht an der Haltestelle hielt.
Als sie die Straße vor dem Bus überqueren wollte, überholte ein 26-jähriger Autofahrer zwei wartende Autos sowie den Bus selbst. Anschließend erfasste er laut Polizei das Kind, das aus dem Sichtschatten des Busses trat. Die Zwölfjährige wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer blieb unverletzt. Die Staatsanwaltschaft Kempten ordnete ein Gutachten an, außerdem wurde gegen den 26-Jährigen ein Strafverfahren eingeleitet.
Erst vor wenigen Tagen kam es an anderer Stelle in Franken zu einem weiteren folgenschweren Zwischenfall auf der A73. Am späten Freitagabend (04. September 2026) - das macht die Verkehrspolizeiinspektion Bamberg in einer Pressemitteilung von Montagvormittag (07. September 2026) publik - war ein 45-jähriger Mann mit einem Mercedes auf der A73 in Richtung Nürnberg unterwegs. Auf Höhe Forchheim - so berichten es die Beamtinnen und Beamten in diesem Zusammenhang dann weiter - wurde er gerade von einem Mazda überholt, als er plötzlich auf den linken Fahrstreifen wechselte und dabei nicht auf den nachfolgenden Verkehr achtete.
So stieß der Mercedes mit seinem Heck links gegen den überholenden Mazda, welcher dadurch ins Schleudern geriet, nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen die Außenschutzplanke krachte. Die im Mazda sitzenden Personen - sowohl die 29-jährige Fahrerin, als auch ihr 30-jähriger Beifahrer - wurden bei dem Vorfall schwer verletzt. Beide mussten deshalb mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Mazda wurde total beschädigt und musste im Anschluss an den Unfall durch ein Unternehmen abgeschleppt werden. Der Unfallverursacher blieb unverletzt, sein Mercedes wurde nur leicht beschädigt.
Die Verkehrspolizei bedankt sich in dem Statement zudem auch bei den freiwilligen Feuerwehr Forchheim für die tatkräftige Unterstützung. Der Gesamtschaden beläuft sich nach aktuellen Schätzungen auf rund 40.000 Euro, heißt es von Seiten der Ermittlerinnen und Ermittlern zu dem Vorfall vorerst abschließend.
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