Nürnberg - Der Dyson Airwrap hat Konkurrenz bekommen – und die kommt mit 20.000 Kristallen.

Dyson-Locken und Blowouts haben mich schon immer begeistert, gerade bei Stufenschnitten mit vielen Layers wie Wolf Cuts oder Butterfly Cuts sehen sie einfach so chic aus. Nur der Preis hat mich bisher immer abgeschreckt, bei über 400 Euro für den Airwrap war für mich persönlich bei 200 Euro Schluss. Als meine Freundin sich dann den Shark FlexStyle geholt hat, hab ich ihn mir geschnappt und selbst ausprobiert. Ehrlich, ich habe nicht schlecht gestaunt: Der Lockenaufsatz zieht das Haar quasi magisch um sich herum, in Sekunden entstehen Wellen, die sich locker mit Dyson-Ergebnissen messen können. Und das Beste: Man muss mittlerweile keine 400 Euro mehr investieren, um Dyson-Qualität zu bekommen.

Optisch legt die Limited Edition sowieso nochmal eine Schippe drauf, glitzert von allen Seiten und sieht auf der Ablage aus wie ein kleines Schmuckstück. Und falls du denkst, das sei nur mein Eindruck: Über 2.000 Leute haben das Gerät bewertet, im Schnitt mit starken 4,4 von 5 Sternen.

Die Limited Edition mit über 20.000 Kristallen

Die Sparkle-Version des Shark FlexStyle unterscheidet sich optisch deutlich vom Standardmodell: Mehr als 20.000 Kristalle zieren das Gehäuse und sorgen für einen echten Iced-Out-Look in Gold Diamond . Technisch bleibt das Gerät ein 2-in-1-Konzept aus Haartrockner und Styling-Tool. Mit einer Drehung wechselt es zwischen den beiden Funktionen, sodass sich Trocknen und Styling ohne Gerätewechsel kombinieren lassen. Laut Hersteller ist das Gerät für alle Haartypen und Erfahrungsstufen ausgelegt, vom Styling-Neuling bis zur geübten Anwenderin.

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Fünf Styling-Optionen in einem Gerät

Fünf Aufsätze, ein Gerät, quasi ein ganzes Beauty-Studio in der Schublade. Locken, Glätten, Volumen, Definieren – der Shark FlexStyle deckt das alles ab, ohne dass man fünf verschiedene Geräte im Bad stapeln muss. Dabei sind ein Lockenaufsatz, eine Paddelbürste, eine Ovalbürste, eine Styling-Düse und ein Diffusor. Die Paddelbürste zieht das Haar beim Trocknen glatt, die Ovalbürste pusht zusätzlich Volumen an den Ansätzen. Die Styling-Düse bündelt den Luftstrom für präzises Styling einzelner Strähnen, und der Diffusor verteilt die Luft sanfter, ideal für alle mit Locken oder Wellen, die keine unnötige Frizz-Explosion wollen.

32-mm-Lockenaufsatz mit Coanda-Technologie

Hier kommt der Teil, der bei mir persönlich den größten Aha-Moment ausgelöst hat: der 32-Millimeter-Lockenaufsatz. Statt das Haar mühsam selbst um einen Stab zu wickeln, nutzt der Aufsatz die sogenannte Coanda-Technologie. Dabei erzeugt der Luftstrom einen Effekt, durch den sich das Haar automatisch um den Aufsatz zieht und in Sekundenschnelle Locken formt. Ehrlich gesagt kam mir das Ergebnis erstaunlich nah an das heran, was ich bisher nur von Dyson-Geräten kannte, und genau dieser Vergleich macht den Aufsatz für mich so interessant. Wer schon mal mit einem klassischen Lockenstab gekämpft hat, weiß, wie viel Übung normalerweise nötig ist, bis Strähne für Strähne gleichmäßig sitzt. Beim FlexStyle übernimmt die Technik einen großen Teil dieser Arbeit, was gerade bei mehreren Strähnen hintereinander viel Zeit sparen kann, ein Vorteil, den auch Dyson-Nutzerinnen und -Nutzer beim Airwrap zu schätzen wissen.

Styling ohne Hitzeschäden

Klar ist Glanz nur die halbe Miete, wenn das Haar dabei leidet. Der Shark FlexStyle setzt hier auf eine Technik, die auch bei Dyson-Geräten für Aufsehen gesorgt hat: 1.000 Temperaturmessungen pro Sekunde sorgen für eine konstante Lufttemperatur, statt in Hitzespitzen zu schießen, die dem Haar schaden können. Laut Hersteller führt das zu mehr Glanz und Geschmeidigkeit sowie weniger Frizz und fliegenden Haaren, verglichen mit klassischem Lufttrocknen. Wer regelmäßig föhnt und stylt, weiß, wie schnell sich Hitzeschäden über die Zeit summieren, gerade bei feinem oder chemisch behandeltem Haar. Mit einer intelligenten Temperaturkontrolle wie bei Dyson oder eben hier bei Shark lässt sich dieses Risiko zumindest reduzieren, auch wenn ein gewisser Wärmeeinfluss beim Styling naturgemäß nie ganz ausbleibt.


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Wann sich der Dyson Airwrap trotzdem lohnt

Bei allem Enthusiasmus für den Shark FlexStyle bleibt die Frage: Für wen lohnt sich der Dyson Airwrap trotzdem noch? Kurz zur Einordnung: Shark gehört wie die Küchengeräte-Marke Ninja zum US-Konzern SharkNinja, der in den vergangenen Jahren gezielt in Beauty- und Haushaltstechnik expandiert ist und dabei häufig mit einem niedrigeren Preis als etablierte Premiummarken wie Dyson antritt. Dyson selbst bietet inzwischen ein größeres Zubehör-Ökosystem mit zusätzlichen Aufsätzen und Größenvarianten, was für Nutzerinnen und Nutzer mit sehr spezifischen Anforderungen an Lockengröße oder Haarlänge relevant sein kann. Auch die Markenbindung spielt eine Rolle, wer bereits andere Dyson-Geräte besitzt oder auf das Servicenetz und die Garantieabwicklung von Dyson setzt, findet dort ein eingespieltes System. Für alle, die primär gute Locken zu einem deutlich niedrigeren Preis suchen, wie es bei mir der Fall war, bietet der Shark FlexStyle Sparkle allerdings eine ernsthafte Alternative, ohne dass man auf die zentrale Stärke von Dyson, schonendes und schnelles Styling, verzichten müsste.

So gelingen die Locken am besten

Ein paar Handgriffe vorab machen beim Styling-Ergebnis einen spürbaren Unterschied. Das Haar sollte komplett trocken sein, bevor der Lockenaufsatz zum Einsatz kommt, feuchte Strähnen lassen sich schlechter um den Aufsatz ziehen und halten die Form weniger lange. Einzelne Strähnen in überschaubarer Breite abteilen hilft ebenfalls, zu dicke Partien führen dazu, dass die Coanda-Technologie das Haar nicht sauber erfasst. Ein Hitzeschutzspray vorab schützt zusätzlich, auch wenn der FlexStyle mit seiner Temperaturkontrolle grundsätzlich schonender arbeitet als klassische Lockenstäbe. Wer die Locken länger halten möchte, lässt sie nach dem Styling kurz auskühlen, bevor er sie mit den Fingern auflockert, das sorgt für mehr Fülle, ohne die Struktur komplett zu zerstören.

Lieferumfang und Preis im Überblick

Aufbewahrungsbox und Style Guide runden das Set ab, alles findet so seinen festen Platz statt lose in der Schublade zu liegen. Rund 700 Gramm bringt das Gerät auf die Waage, geliefert wird es mit EU-Stecker in der auffälligen Farbe Gold Diamond. Beim Preis wird es dann richtig interessant: Statt 249,99 Euro zahlt man bis zum 27. September 179,90 Euro, also rund 70 Euro weniger. Wie gut das Gesamtpaket in der Praxis ankommt, zeigt der Blick auf die Bewertungen, mehr als 2.000 Rückmeldungen ergeben einen Schnitt von 4,4 von 5 Sternen.

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