Bayerisch Eisenstein - Bei der Suche nach einem vermissten Ehepaar entdeckt die Polizei ein brennendes Fahrzeug mit einer Leiche. Der Fahrzeughalter wird später schwer verletzt gefunden.

Bei der Suche nach einem vermissten Ehepaar hat die Polizei in Bayerisch Eisenstein (Landkreis Regen) eine Leiche in einem brennenden Fahrzeug entdeckt. Der 46 Jahre alte Halter des Fahrzeugs wurde später schwer verletzt in einem nahe gelegenen Waldstück gefunden, wie die Polizei mitteilte. Angehörige hatten das getrennt lebende Ehepaar aus dem Landkreis Deggendorf zuvor als vermisst gemeldet. Hinweise führten die Einsatzkräfte bei der Suche in die Arberregion. Dort entdeckte eine Polizeistreife in der Nacht zum Sonntag das bereits vollständig brennende Fahrzeug. Im Innenraum fanden die Einsatzkräfte einen bis zur Unkenntlichkeit verbrannten Leichnam.

Personensuchhunde fanden den 46-jährigen Fahrzeughalter am Morgen in einem Waldstück in der Nähe. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Ob es sich bei dem Mann um eine der beiden vermissten Personen handelt, teilte die Polizei zunächst nicht mit. Auch zur Identität der Leiche sowie zu den Hintergründen und dem genauen Geschehensablauf machte die Polizei auf Nachfrage keine weiteren Angaben. Für Montag kündigte sie eine weitere Pressemitteilung zu dem Fall an.

Erst vor wenigen Tagen war es an anderer Stelle in Franken aus einem ganz anderen Grund ebenfalls zu einem tragischen Vorfall gekommen. Bei Forstarbeiten in einem Waldgebiet im Arracher Ortsteil Ottmannszell, kam es am vergangenen Freitag (04. September 2026) zu einem tödlichen Zwischenfall. Das Polizeipräsidium Oberpfalz berichtet gemeinsam mit der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg in einer Pressemitteilung von Montagvormittag (07. September 2026) darüber. Ein 53-jähriger Forstarbeiter kam dabei ums Leben. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg ermittelt in der Angelegenheit.

Demnach führte gegen 15.10 Uhr ein 53-jähriger Mann in einem Waldgebiet im Arracher Ortsteil Ottmannszell Forstarbeiten mit einer Seilwinde durch. Während dieser Arbeiten wurde der Mann offenbar von einem Baum erfasst und dabei schwer am Kopf verletzt. Nach einer Reanimation vor Ort durch den alarmierten Rettungsdienst wurde der Mann mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum transportiert. Dort erlag der Verletzte jedoch wenige Stunden später seinen schweren Verletzungen, teilt die Polizei in dem Statement weiter mit.

Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat gemeinsam mit der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau die Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs aufgenommen. Nach aktuellem Ermittlungsstand kann ein Fremdverschulden derzeit ausgeschlossen werden.

Du bist auf der Suche nach weiteren Polizeimeldungen aus Bayern, aber auch Franken und der Region? Dann wirst du jetzt hier unter diesem Link noch einmal genauer fündig.