Nürnberg - Wer weiß, worauf es beim Laden zu Hause wirklich ankommt, trifft die bessere Wahl.

Über eine Million Elektroautos sind mittlerweile in Deutschland zugelassen, Tendenz weiter steigend, nicht zuletzt wegen der hohen Spritpreise. Wer neu in die Elektromobilität einsteigt, steht schnell vor derselben Frage: Wie lädt man das Auto eigentlich zu Hause? Eine fest installierte Wallbox, etwa von Heidelberg, ist für viele ein naheliegender Gedanke – aber nicht jeder will oder kann gleich mehrere Hundert Euro in eine Elektroinstallation investieren.

Besonders für Mieter oder alle, die zunächst nur ausprobieren wollen, ob sich eine feste Wallbox überhaupt lohnt, gibt es eine deutlich günstigere Alternative: die mobile Ladestation. Anders als eine Wallbox wird sie nicht fest an der Wand montiert, sondern einfach in eine passende CEE-Starkstromsteckdose gesteckt – ganz ohne Elektriker. Ein paar Dinge sollte man trotzdem beachten, bevor man loslegt.

Zuletzt hundertfach bestellt: Das kann die VoltBox-Ladestation

Aktuell lässt sich die mobile Ladestation von VoltBox für 152,90 Euro abstauben, bei einer UVP von 237,48 Euro. Über 500-mal wurde sie laut Amazon allein im vergangenen Monat gekauft, die Bewertung liegt bei 4,6 von 5 Sternen nach rund 380 Rezensionen.

Wie bei einer festen Wallbox liefert auch dieses Gerät bis zu 11 kW Ladeleistung – über einen dreiphasigen CEE-Stecker mit 16 Ampere. Die Stromstärke lässt sich in fünf Stufen zwischen 6 und 16 Ampere einstellen, je nachdem, was die Steckdose vor Ort hergibt. Zum Vergleich: Eine normale Haushaltssteckdose schafft gerade einmal 2,3 kW Ladeleistung.

Sieben Meter Kabel und eine Zeitschaltung fürs Nachtladen

Mit sieben Metern ist das mitgelieferte Typ-2-Ladekabel recht großzügig bemessen. Auch ein Bundle mit 10 Metern Länge ist erhältlich, beiden Varianten liegt ein CEE-Adapter bei. Wer sein Auto lieber günstig nachts lädt, kann eine Verzögerung von 1 bis 12 Stunden einstellen – praktisch für alle, die von einem Nachtstromtarif profitieren wollen. Fürs Grobe ist die Ladestation nach IP65 vor Wasser und Staub geschützt und laut Hersteller für Temperaturen von minus 30 bis plus 50 Grad ausgelegt. Überstrom-, Überspannungs- und Überhitzungsschutz gehören ebenfalls zur Ausstattung.

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Was Käufer zur VoltBox-Ladestation sagen

Kunden loben besonders die Verarbeitung und das durchdachte Zubehör. Eine aktuelle Rezension bringt es auf den Punkt: „Die Verarbeitung des Ladegeräts und der Kabel wirkt extrem hochwertig, robust und sauber gefertigt. Ein großes Plus ist das durchdachte Zubehör: Es wird sogar eine praktische Tasche mitgeliefert, in der sich das gesamte Ladekabel samt Adaptern perfekt und ordentlich verstauen lässt.“ Mit 4,6 Sternen wird die VoltBox-Ladestation von Nutzern im Schnitt sehr gut bewertet.

Wichtig: Was eine mobile Ladestation von einer Wallbox unterscheidet

Bei aller Ähnlichkeit in der Leistung gibt es einen entscheidenden Unterschied zwischen der VoltBox und einer fest installierten Wallbox wie der Heidelberg Energy Control Plus : die Steuerbarkeit durch den Netzbetreiber. Seit 2024 gilt der reformierte Paragraf 14a des Energiewirtschaftsgesetzes (§14a EnWG). Er verpflichtet neu installierte Wallboxen mit mehr als 4,2 kW Leistung dazu, vom Netzbetreiber im Bedarfsfall gedrosselt werden zu können – etwa wenn das lokale Stromnetz überlastet ist. Der Gesetzgeber hat bewusst eine Mindestleistung von 4,2 kW statt einer kompletten Abschaltung festgelegt, damit die Ladeelektronik im Auto keinen Schaden nimmt.


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Der finanzielle Vorteil, der der mobilen Ladestation fehlt

Im Gegenzug für die Steuerbarkeit gibt es einen handfesten Vorteil: einen dauerhaften Nachlass auf die Netzentgelte, je nach Netzbetreiber oft zwischen 100 und 190 Euro pro Jahr. Über mehrere Jahre gerechnet kann das einen Teil des höheren Anschaffungspreises einer festen Wallbox wieder ausgleichen. Genau diese Schnittstelle zum Netzbetreiber fehlt bei mobilen Ladestationen wie der VoltBox. Sie lassen sich nicht extern drosseln und können deshalb auch nicht von der Netzentgelt-Reduzierung profitieren. Wer eine mobile Ladestation kauft, spart zwar bei der Anschaffung deutlich, verzichtet aber auf diesen laufenden finanziellen Vorteil.

Heidelberg Energy Control Plus: Das bietet die Wallbox fürs feste Laden

Wer sich für die dauerhafte EV-Ladelösung entscheidet, landet häufig bei Heidelberg. Bei Amazon kostet die Energy Control Plus aktuell 405 Euro , bei einer UVP von 575 Euro. Sie ist mit 4,8 von 5 Sternen bei rund 60 Bewertungen sehr gut benotet. Die Wallbox ist §14a-konform und lässt sich entweder über ein Energy-Management-System oder einen potentialfreien Kontakt vom Netzbetreiber ansteuern – genau die Schnittstelle, die mobilen Ladestationen fehlt.

Das Gehäuse mit Edelstahlfront ist für Innen- und Außenbereich ausgelegt, das Typ-2-Ladekabel ist fünf Meter lang, es gibt auch eine 7,5m-Variante. Wer mehrere E-Autos laden möchte, kann bis zu 16 Wallboxen vernetzen, die sich die verfügbare Ladeleistung automatisch aufteilen. Fünf Jahre Garantie gibt es obendrauf.

Wichtig zu wissen: Diese Variante kommt ohne App-Steuerung und RFID-Karte – wer das möchte, braucht die Schwester-Wallbox Connect.Home aus dem Heidelberg-Sortiment. Für die reine §14a-Konformität und Netzentgelt-Reduzierung reicht die Energy Control Plus aber vollkommen aus. Die Installation der Wallbox übernimmt ein Elektriker, der sie auch beim Netzbetreiber anmeldet – hier fallen also zusätzliche Kosten an, die bei der mobilen Ladestation entfallen.

Für wen sich die mobile Ladestation lohnt – und für wen die Wallbox

Eine pauschale Empfehlung gibt es hier nicht, dafür sind die Ausgangslagen zu unterschiedlich. Für Mieter, die keinen Zugriff auf die Elektroinstallation haben oder keine Genehmigung vom Vermieter bekommen, ist die mobile Ladestation oft die einzige praktikable Lösung. Auch für alle, die einen Zweitwagen laden, häufiger den Standort wechseln oder erst einmal ausprobieren wollen, ob sich Laden zu Hause überhaupt lohnt, ist die VoltBox mit 152,90 Euro ein risikoarmer Einstieg – ganz ohne Elektriker und Wartezeit.

Wer dagegen im Eigenheim wohnt, vielleicht mit PV-Anlage, das E-Auto über Jahre regelmäßig zu Hause lädt und den finanziellen Vorteil durch die Netzentgelt-Reduzierung mitnehmen möchte, fährt mit einer fest installierten, §14a-konformen Wallbox wie der Heidelberg Energy Control Plus langfristig günstiger. Die höheren Anschaffungs- und Installationskosten relativieren sich über mehrere Jahre durch die jährliche Netzentgelt-Ersparnis. Beide Lösungen haben also ihre Berechtigung – es kommt darauf an, wie und wo geladen wird.

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