Prien am Chiemsee - Ein Zeuge entdeckt in Prien am Chiemsee einen Mann mit einer Stichverletzung. Dieser berichtet, von einem Unbekannten angegriffen worden zu sein. Sofort läuft eine Großfahndung.

Ein 39-Jähriger ist am Bahnhof in Prien am Chiemsee (Landkreis Rosenheim) eigenen Angaben zufolge von einem unbekannten Mann mit einem spitzen Gegenstand angegriffen und verletzt worden. Das teilte die Polizei mit. Der Täter sei am Sonntagabend anschließend in unbekannte Richtung geflüchtet. Das Opfer kam demnach mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus. Ein Zeuge war demnach auf den Verletzten aufmerksam geworden. Eine umgehend eingeleitete Großfahndung blieb zunächst erfolglos. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und bat Zeuginnen und Zeugen um Hinweise.

Erst vor wenigen Tagen war eine Frau im Bahnhof von Rosenheim in Oberbayern mit einem Messer angegriffen und tödlich verletzt worden. Ein 27-jähriger Mann wurde unter dringendem Tatverdacht noch am Tatort festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Er soll im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt werden.

Die 31-jährige Frau wurde nach dem Angriff ins Krankenhaus gebracht, erlag dort aber ihren schweren Verletzungen. Derzeit sei unklar, ob die Frau und der Mann sich gekannt hätten. Ebenso sei unbekannt, was die Frau in Bayern gemacht habe. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen und dem Motiv der Tat. Dafür sucht sie nach Zeugen, die einen Streit in der Nacht gegen 0.50 Uhr oder früher am Bahnhof in Rosenheim beobachtet haben.

Betroffenheit nach der Tat

Der Zugverkehr war durch die Tat nicht wesentlich beeinträchtigt, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Die letzten Züge fuhren in Rosenheim um 0.40 Uhr und die Arbeit der Spurensicherung in einer Unterführung des Bahnhofs sei bereits beendet gewesen, als die ersten Züge am frühen Morgen wieder gefahren seien.

Ein Sprecher der Deutschen Bahn äußert Betroffenheit: „Unsere Gedanken sind heute bei den Angehörigen und Freunden der jungen Frau“. Die Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn, die zusammen mit der Bundespolizei vor Ort waren, müssten die Bilder der Nacht zunächst verarbeiten.

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