Schmuckstücke
Ausflugstipps für den Herbst: Die zehn schönsten Burgen und Schlösser in Franken
15.09.2026, 04:55 Uhr
Frankenland - Burgenland: Wer sich gerne auf die Spuren von Rittern, Adeligen und dem Hofstaat begibt, wird hier in der Region sicherlich fündig. Diese schönen Burgen und Schlösser in Franken bieten sich als Ausflugsziele an. Eine Auswahl.

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1/10 - Prunkvoll, imposant und bis heute ein Besuchermagnet: Die <b>Würzburger Residenz</b> wurde ab 1720 nach Plänen des damals noch jungen Architekten Balthasar Neumann errichtet. Mit 168 Metern Länge, prächtigen Sälen, der Hofkirche und dem berühmten Spiegelkabinett entstand ein Bau, der sich mit den großen europäischen Residenzen seiner Zeit messen konnte. Im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört, wurde die Residenz später detailgetreu wiederaufgebaut und gehört seit 1981 zum UNESCO-Welterbe.
Dass sie bis heute zu den großen Publikumslieblingen Frankens zählt, zeigt auch ein Ranking des Freizeitportals Tripadvisor: Hier landet die Residenz bei den Reisenden auf Platz eins.... © Hauke-Christian Dittrich/picture alliance / Hauke-Christian Dittrich

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2/10 - ...gefolgt von der <b>Kaiserburg</b> in Mittelfranken. Sie gilt als das Wahrzeichen der Stadt Nürnberg. Besucher können an einer bunt gemischten Auswahl an Programmpunkten auf der Burg wählen. Ob nur eine Runde im Burggarten schlendern oder ein Besuch im Museum - die Kaiserburg ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Besucher loben auf Tripadvisor vor allem auch die gute Aussicht über die Stadt. © Michael Matejka/VNP

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3/10 - Hoch über dem Main und umgeben von Weinbergen thront die <b>Festung Marienberg</b> – ein weiteres Wahrzeichen Würzburgs. Seit dem frühen 13. Jahrhundert prägt die Burganlage das Stadtbild. Im Bauernkrieg 1525 wurde hier der Bildhauer Tilman Riemenschneider gefangen gehalten und gefoltert, 1631 eroberten schwedische Truppen die Festung.
Heute beherbergt der Marienberg unter anderem das Museum für Franken. Besonders sehenswert ist der Fürstengarten mit seinen barocken Terrassen und Pavillons. Im Tripadvisor-Ranking landet sie auf Platz drei. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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4/10 - Die <b>Festung Rothenberg</b> entstand etwa im Jahre 1750 auf einer älteren und kleineren Burg aus dem 13. Jahrhundert. Sie liegt auf dem gleichnamigen Rothenberg, über dem Markt Schnaittach. Die Barockfestung wurde nach Französischem Vorbild als Bastion errichtet und war die letzte Rokokofestung in Europa. Im Jahre 1806, als Franken an Bayern angeliedert wurde, war die strategische Bedeutung dahin und die Festung wurde ein gefürchtetes Gefängnis. Aus Kostengründen wurde sie um 1840 auf Anweisung des Bayerischen Königs Ludwig I aufgelassen und ist bis heute eine Ruine, deren Besuch aber immer noch sehr lohnt. Von April bis November, Mittwoch bis Sonntag gibt's von 10 bis 18 Uhr stündlich Führungen. © Stefan Hippel/VNP

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5/10 - Auf einer in das Ailsbachtal hinausragenden Felsspitze liegt die Burg Rabenstein. Noch bis zum 8. November 2026 gibt es verschiedenste Führungen durch die alten Gemäuer, montags ist allerdings Ruhetag. Auch die Flugvorführung der Falkerei ist ein echtes Highlight für die ganze Familie. © Burg Rabenstein Event GmbH

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6/10 - Auf einem 634 Meter hohen Dolomitfelsen thront die <b>Burg Hohenstein</b> über der Hersbrucker Schweiz. Damit ist der Hohenstein der höchste bewohnte Punkt Mittelfrankens. Die Geschichte der Burg reicht vermutlich bis in die zweite Hälfte des 11. Jahrhunderts zurück. Anders als bei vielen romantischen Ritterburgen diente Hohenstein vor allem als Verwaltungs- und Amtssitz.
Heute lockt die Burg vor allem mit ihrer eindrucksvollen Lage und einem weiten Rundblick über die Landschaft. Zahlreiche Wanderwege führen hinauf zum Felsennest. © Sabine Friede/Leserfoto

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7/10 - Die <b>Burg Wernfels</b> im Fränkischen Seenland wurde im Jahre 1925 in eine Jugendherberge verwandelt. Seitdem ist sie eine wichtiger Treffpunkt für die Jugend in der Region. Zahlreiche Burgkonzerte und Burgfeste finden über das Jahr verteilt statt. © CVJM Bayern

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8/10 - Hoch über Weißenburg thront die imposante <b>Hohenzollernfestung Wülzburg</b>. Die sternförmige Anlage aus dem 16. Jahrhundert gilt als eindrucksvolles Beispiel des Renaissancefestungsbaus. Besonders sehenswert sind die mächtigen Bastionen, die Wehrmauern und der 143 Meter tiefe Brunnen. Der Außenrundgang und der Innenhof sind ganzjährig frei zugänglich, die Festungsanlage selbst kann im Rahmen von Führungen erkundet werden.
Von verschiedenen Wanderwegen lässt sich die Wülzburg zu Fuß erreichen – wer lieber mit dem Auto kommt, findet direkt vor dem Festungsportal kostenlose Parkplätze. Führungen gibt es noch bis Ende Oktober: samstags von 13 bis 16 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 16 Uhr. © Robert Renner

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9/10 - Über 1000 Jahre alt ist ist die <b>Hilpoltsteiner Burg</b>. Bis 1385 war sie Stammsitz der Herren von Stein, danach ein wichtiger Stützpunkt der Herzöge von Bayern. Der 22 Meter hohe Bergfried kann noch bis 31. Oktober täglich 10.30 bis 17 Uhr bestiegen werden, Eintritt frei. Von dort hat der Besucher einen herrlichen Blick auf die Sehenswürdigkeiten der Innenstadt. © Peter Ulrich/Leserfoto

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10/10 - Wer Bamberg besucht, kommt an der <b>Altenburg</b> kaum vorbei: Die mittelalterliche Burganlage sitzt auf dem höchsten der sieben Bamberger Hügel und gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Erstmals 1109 erwähnt, diente sie vom 14. bis ins 16. Jahrhundert den Bamberger Fürstbischöfen als Residenz und Zufluchtsort. Im Zweiten Markgrafenkrieg wurde die Anlage 1553 weitgehend zerstört. Erhalten blieben unter anderem der markante Bergfried und Teile der Ringmauer.
Im 19. Jahrhundert erhielt die Altenburg ihr romantisches Erscheinungsbild. Heute führen mehrere Wege durch den Altenburger Wald hinauf zur Burg. © xjovannigx via imago-images.de/IMAGO/Pond5 Images
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