Geretsried - Angehörige erreichen eine 50-Jährige nicht mehr und alarmieren die Polizei. Wenig später wird die Frau tot in ihrer Wohnung gefunden.

Am frühen Samstagmorgen, den 12. September 2026, wurde der Leichnam einer 50-Jährigen in einer Wohnung eines Mehrparteienhauses in Geretsried (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) aufgefunden. Die Kriminalpolizeiinspektion Weilheim hat laut Informationen der Polizei umfangreiche Ermittlungen aufgenommen. Es ergaben sich Hinweise auf ein Gewaltverbrechen und Verdachtsmomente gegen den früheren Lebensgefährten der Getöteten. Dieser wurde noch im Laufe des Samstags festgenommen und befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Am späten Freitagabend, den 11. September 2026, wurde der Polizeiinspektion Geretsried von Angehörigen einer 50-jährigen Frau aus Geretsried mitgeteilt, dass man sich Sorgen mache, da man sie nicht mehr erreicht hatte. Eine Streifenbesatzung begab sich kurz darauf zur Wohnadresse der Frau. Dort konnte ein Leichnam aufgefunden werden – es ergaben sich erste Hinweise auf ein mögliches Gewaltverbrechen.

Noch in den frühen Morgenstunden übernahm das zuständige Fachkommissariat 1 für Tötungsdelikte der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim, unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II, vor Ort umfangreiche Ermittlungen. Hierbei unterstützen das Fachkommissariat für Spurensicherung, Streifenbesatzungen umliegender Polizeidienststellen sowie Kräfte der Bereitschaftspolizei und des Einsatzzuges der Zentralen Ergänzungsdienste Murnau.

Der Verdacht, dass die 50 Jahre alte Frau einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen war, bestätigte sich nach erfolgter Identifizierung und Obduktion des Leichnams durch das Institut für Rechtsmedizin München am Samstagnachmittag (12. September 2026).

Im Laufe des gestrigen Samstags ergaben sich konkrete Verdachtsmomente gegen einen 32-jährigen Mann, bei dem es sich nach derzeitigen Erkenntnissen um den früheren Lebenspartner der Getöteten handeln soll.

Die sachleitende Staatsanwaltschaft stellte auf Grund des vorliegenden Sachverhalts Haftantrag gegen den dringenden Tatverdächtigen. Dieser wurde am heutigen Sonntag, den 13. September 2026, zur Klärung der Haftfrage dem zuständigen Ermittlungsrichter beim Amtsgericht München vorgeführt, welcher die Untersuchungshaft anordnete. Der Mann wurde anschließend eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

Der genaue Tathergang, Hintergründe und Motiv sind nun Gegenstand der laufenden kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

Dieser Artikel wurde am 13. September um 20.00 Uhr aktualisiert.


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