
Am Samstag, den 12. September, meldeten ab 7.30 Uhr mehrere Zeugen der Polizei einen mutmaßlich verwirrten Mann. Der 38-Jährige war laut dem Polizeipräsidium Oberfranken mit zwei Messern bewaffnet durch den Ortsteil Mürsbach gelaufen. Die Beamten nahmen unmittelbar die Fahndung nach dem Mann auf, auch mit der Unterstützung eines Polizeihubschraubers.
Schließlich konnte die Polizei mithilfe eines weiteren Hinweises aus der Bevölkerung den Mann am Ortsrand von Mürsbach auffinden. Auf die Ansprache der Polizei reagierte der Mann laut Bericht mit Drohungen. Auch Pfefferspray und Warnschüsse konnten ihn demnach nicht von seinem Verhalten abbringen.
Als er auf die Beamten zulief, machten diese erneut Gebrauch von ihrer Schusswaffe und schossen dem 38-Jährigen ins Bein. Laut eigenen Angaben benötigte die Polizei noch zusätzliche Einsatzkräfte, die zwischenzeitlich aus Coburg eingetroffen waren, um den noch immer Bewaffneten handlungsunfähig zu machen.
Mit einem Taser-Einsatz konnte die Polizei den Mann schließlich überwältigen und festnehmen. Er wurde direkt im Anschluss medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen weiter. Das Bayerische Kriminalamt prüft nun, ob der Gebrauch der Schusswaffe in dieser Situation rechtmäßig war.
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