
Aktualisierung vom 12. September, 14 Uhr: Ab jetzt lässt sich das kürzlich enthüllte neue Apple-Smartphone vorbestellen. Bei Amazon ist das iPhone 18 Pro ab 1449 Euro und das Apple iPhone 18 Pro Max ab 1599 Euro erhältlich. Liefertermin ist der 18. September. Wahrscheinlich ist das Vorbestellerkontingent begrenzt.
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Originalmeldung
Nachdem es in der Gerüchteküche derart heiß gekocht wurde, war die Enthüllung des Apple iPhone Duo auf der Keynote keine Überraschung mehr. Dennoch war es für mich spannend zu sehen, wie der neue Apple-CEO John Ternus das erste Falthandy der Unternehmensgeschichte live auf der Bühne präsentierte.
Auf den ersten Blick wirkt das Duo wie ein Reisepass: zugeklappt ein 5,4-Zoll-Bildschirm, aufgeklappt ein 7,6-Zoll-Display – das größte, das je in einem iPhone steckte. Titangehäuse, IP68-Zertifizierung, A20-Pro-Chip und ein Einstiegspreis von 2249 Euro machen schnell klar: Apple positioniert sein erstes Foldable Smartphone klar im Premiumsegment. Wie erwartet wurden auch das iPhone 18 Pro und Pro Max sowie Watch Series 12 vorgestellt, weiter unten mehr dazu.
Display ohne spürbare Falz, Touch ID statt Face ID
Größte technische Herausforderung bei jedem Falthandy ist die Bruchstelle in der Mitte. Apple setzt beim Innendisplay des Duo auf eine spezielle Nano-Textur, die den Übergang zwischen den beiden Hälften kaum sichtbar und kaum fühlbar machen soll. Anders als bei vielen Konkurrenzmodellen bleibt außerdem das Seitenverhältnis von 1,4:1 auf beiden Bildschirmen identisch – zugeklappt wie aufgeklappt sieht man dieselben Proportionen, nur eben größer.
Wer ein iPhone Duo besitzt, entsperrt es nicht mit Face ID, sondern über einen seitlich verbauten Touch-ID-Sensor. Der Grund liegt auf der Hand: Für eine Kamera unter dem faltbaren Innendisplay reicht die Technik aktuell noch nicht aus. Entsperren lässt sich das Duo aber auch bequem über die Apple Watch.
Zwei weitere Details dürften vor allem eingefleischte iPhone-Nutzer aufhorchen lassen: Der Action-Button, den es bei anderen aktuellen iPhone-Modellen gibt, fehlt beim Apple iPhone Duo komplett. Und wie beim iPhone Air kommt auch das Duo weltweit ausschließlich mit eSIM – einen Steckplatz für die klassische SIM-Karte suchst du vergeblich.
Kamera-Funktionen, Technik und Software fürs Falthandy
Auf der Rückseite des iPhone Duo arbeiten eine 48-Megapixel-Hauptkamera und eine Ultraweitwinkelkamera. Richtig interessant finde ich aber Funktionen, die erst durch die zwei Displays möglich sind: Mit Duo Preview sehen fotografierte Personen auf dem Außendisplay live, wie das Bild aussieht. Smart Take und Kid Cue sollen vor allem bei Familienfotos helfen, während Duo FaceTime Videoanrufe auf beiden Bildschirmen gleichzeitig darstellt.
Damit das Duo trotz des ungewöhnlichen Formfaktors nicht ins Schwitzen kommt, verbaut Apple eine Vapor-Chamber-Kühlung für den neuen A20-Pro-Chip. Dazu kommt ein eigens entwickeltes Dual-Battery-System, das auf beide Gehäusehälften abgestimmt ist – so soll die Akkulaufzeit trotz zweier Bildschirme nicht leiden.
Prima: Das große Innendisplay bekommt mit iOS 27 eine eigene Multitasking-Oberfläche. Zwei Apps lassen sich nebeneinander in einem echten Split View nutzen, nicht nur als vergrößerte Smartphone-Ansicht. Apple Pencil-Unterstützung per USB-C soll noch in diesem Jahr nachgeliefert werden. Gefertigt ist das Duo aus Grade-5-Titan und laut Apple trotz der Faltmechanik nach IP68 staub- und wasserdicht – erhältlich in den Farben Star White und Night Sky.
Vorbestellen lässt sich das Apple iPhone Duo ab dem 16. Oktober, im Handel erhältlich ist es ab dem 23. Oktober 2026. Bereits jetzt gibt es erste Zubehör-Produkte bei Amazon zu bestellen, wie Panzerglas, Kameraschutz und MagSafe-Hülle.
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iPhone 18 Pro und Pro Max: Das eigentliche Volumenmodell der Keynote
Während das Duo die Schlagzeilen kassierte, dürfte für die meisten Käufer das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max die relevantere Neuvorstellung sein. Beide Modelle bekommen mit dem A20 Pro denselben Chip wie das Duo, gefertigt im neuen 2-Nanometer-Verfahren, mit sechs CPU- und sieben GPU-Kernen sowie einer verdoppelten Neural Engine für On-Device-KI-Funktionen rund um Apple Intelligence und das neue Siri.
Eine Überraschung steckt in der Kamera: Erstmals verbaut Apple eine Hauptkamera mit variabler Blende. Die Mechanik passt die Blendenöffnung automatisch an die Aufnahmesituation an und gibt Nutzern mehr Kontrolle über die Tiefenschärfe – bislang ein Feature, das man eher von Systemkameras kennt. Dazu kommen eine 48-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera sowie ein 48-Megapixel-Teleobjektiv mit 4-fachem optischem Zoom. Die Dynamic Island rund um Frontkamera und Face ID soll spürbar kleiner ausfallen als bei den Vorgängermodellen.
Auch bei der Kühlung hat Apple nachgelegt: Eine größere Vapor Chamber soll den leistungsstärkeren Chip auch unter Dauerlast im Zaum halten. Neu ist zudem der Wechsel zu Apples eigenem C2-Modem für 5G, das energiesparender arbeiten soll als bisherige Lösungen von Drittanbietern – ein Pluspunkt für die Akkulaufzeit.
Beim Preis wird die Premium-Ausrichtung der gesamten iPhone-Reihe deutlich: Das iPhone 18 Pro startet bei 1449 Euro, das iPhone 18 Pro Max bei 1599 Euro – beide Modelle sind damit spürbar teurer als ihre Vorgänger. Vorbestellen lässt sich ab dem 12. September 2026, der Verkaufsstart folgt am 18. September.
Der Rest der Keynote: AirPods 5 und Apple Watch Series 12
Deutlich unspektakulärer als das iPhone Duo, aber nicht weniger relevant für viele Nutzer: die AirPods 5 und die Apple Watch Series 12. Bei den neuen In-Ears hat Apple vor allem an Akustik und Akkulaufzeit gearbeitet, die Apple Watch Series 12 bringt neue Gesundheitsfunktionen mit. Beide Geräte standen im Schatten von Duo und iPhone 18 Pro, ergänzen das Ökosystem aber sinnvoll – gerade für alle, die ohnehin gerade in neues Zubehör investieren.
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