
Nach einer Auseinandersetzung in einer Wohnung am Straßburger Ring in Würzburg soll eine 45-Jährige ihren Lebenspartner mit einem Messer angegangen haben. Ein Ermittlungsrichter erließ am Donnerstag Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags.
Am vergangenen Mittwoch, 2. September, gegen 16 Uhr kam es nach aktuellem Ermittlungsstand in der Wohnung zu einer Auseinandersetzung zwischen der 45-Jährigen und ihrem 41-jährigen Lebenspartner, wie das Polizeipräsidium Unterfranken am Montag, 7. September, mitteilt. Im Verlauf des Streits soll die Frau den Mann mit einem Messer am Oberkörper verletzt haben.
Der 41-Jährige konnte die Wohnung selbstständig verlassen. Die zwischenzeitlich alarmierten Einsatzkräfte übergaben ihn dem Rettungsdienst. Der Mann wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand nach aktuellem Ermittlungsstand nicht.
Polizisten nahmen die Tatverdächtige noch vor dem Wohnhaus widerstandslos fest. Das mutmaßliche Tatmittel wurde sichergestellt. Die Kriminalpolizei Würzburg übernahm in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen. Im Mittelpunkt stehen neben dem genauen Ablauf der Auseinandersetzung auch die Hintergründe sowie ein mögliches Motiv.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde die Frau bereits am Donnerstag einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags. Die 45-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Es gilt die Unschuldsvermutung.
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