
Ein 19-jähriger Motorradfahrer ist im Landkreis Regen beim Überholen auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem entgegenkommenden Motorrad zusammengestoßen. Er starb noch an der Unfallstelle. Der 53-jährige Fahrer des anderen Motorrads wurde schwerst verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der 19-Jährige war am Sonntagnachmittag auf der Staatsstraße 2136 vom Großen Arbersee in Richtung Bretterschachten unterwegs. Beim Wiedereinscheren geriet er auf das Bankett. Als er zurück auf die Fahrbahn fahren wollte, stürzte er. Er und sein Motorrad rutschten auf die Gegenfahrbahn und prallten gegen den 53-Jährigen.
Dieser stürzte ebenfalls und prallte gegen das Auto einer 44-Jährigen. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn ins Krankenhaus. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Die Staatsstraße war mehrere Stunden gesperrt. Ein Gutachter soll den Unfallhergang klären.
Auf der Staatsstraße 2404 kam es zudem an anderer Stelle am Samstagnachmittag (05. September 2026) gegen 16.15 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit Folgen. Ein 42-jähriger Motorradfahrer aus dem östlichen Landkreis Nürnberger-Land war - so berichtet es die Polizeiinspektion Hersbruck am Sonntagmittag (06. September 2026) in einer Pressemitteilung - mit seiner 13-jährigen Tochter auf dem Weg von Hersbruck in Richtung Kirchensittenbach. Kurz vor Aspertshofen wollte der Mann einen vor ihm fahrenden Traktor mit Anhänger überholen. Beim Überholvorgang übersah er jedoch einen Pkw, der in der Gegenrichtung unterwegs war. Der Pkw-Fahrer konnte dem Motorrad nicht mehr ausweichen, sodass es zu einem seitlichen Frontalzusammenstoß kam.
Motorradfahrer und Mitfahrerin wurden hierbei von ihrem Fahrzeug geschleudert und blieben auf der Straße liegen, das Motorrad rutschte in den danebenliegenden Graben. Ersthelfer versorgten die Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, teilen die Beamtinnen und Beamten in diesem Zusammenhang weiter mit. Der Motorradfahrer und seine Mitfahrerin wurden schwer verletzt und mit Rettungshubschrauber beziehungsweise Rettungswagen in ein Nürnberger Klinikum gebracht. Sie befinden sich außer Lebensgefahr. Im mit vier Personen besetzten Pkw wurden drei Insassen leicht verletzt. Zwei von ihnen wurden vorsorglich ebenso in eine Klinik eingeliefert.
Zur Klärung der Unfallursache wurde zudem auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ein Gutachter hinzugezogen, der an die Unfallstelle verständigt wurde. An beiden Fahrzeugen entstand jeweils erheblicher Sachschaden; am Pkw etwa 25.000 Euro und am Motorrad etwa 9000 Euro. Für Rettungs- und Bergungsmaßnahmen waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Kirchensittenbach und Aspertshofen mit insgesamt 15 Feuerwehrleuten, Rettungswägen aus Hersbruck, Pegnitz und Velden, sowie ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Polizeiinspektion Hersbruck hat Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall aufgenommen, heißt es von Seiten der Inspektion zu dem Vorfall vorerst abschließend.