
Viermal durfte der 1. FC Nürnberg in seiner langjährigen Geschichte den Gewinn des DFB-Pokals bejubeln. Zuletzt stemmten die Nürnberger den Pott am Ende der Saison 2006/2007 in den Abendhimmel über den Berliner Olympiastadion. Seither jedoch war meistens früh im Wettbewerb Schluss: Zweimal erreichte der FCN immerhin noch das Viertelfinale, fünfmal das Achtelfinale. In den restlichen Spielzeiten war spätestens in der 2. Pokalrunde Endstation.
Nach dem schmerzhaften Aus gegen den FV Illertissen im vergangenen Jahr überstand der 1. FC Nürnberg in dieser Saison zumindest die erste Runde - wenn auch denkbar knapp: Im Elfmeterschießen setzte sich die Mannschaft von Miroslav Klose beim Drittligisten Viktoria Köln durch. Deshalb geht die Reise im Pokalwettbewerb weiter. Seit Samstagabend, exakt seit 18.15 Uhr, steht auch fest gegen wen: Der FCN muss auswärts beim Bundesligisten Bayer Leverkusen ran.
Nicht immer souveränes Schwergewicht
In der 1. Runde des Wettbewerbes ließ die Werkself nichts anbrennen: Mit 0:4 gewann der Deutsche Meister der Spielzeit 2023/2024 beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden. Der FCN geht natürlich als klarer Underdog in das Duell mit dem Bundesligisten. Gegen solche tut sich Bayer aber auch gerne mal schwer: Zum Auftakt in die neue Bundesligasaison verloren die Leverkusener mit 2:3 beim Aufsteiger SV Elversberg. Ein Ergebnis, das der Klose-Elf zumindest etwas Mut machen dürfte.
Bekanntermaßen geht es im DFB-Pokal nicht nur um sportliches Prestige, sondern auch um jede Menge Geld. In diesem Jahr fallen die Prämien noch einmal höher aus als in der Vorsaison. Übersteht der 1. FC Nürnberg die schwere Aufgabe in Leverkusen, winkt im Achtelfinale eine Prämie in Höhe von knapp 913.000 Euro. Gelingt der der Einzug ins Viertelfinale, fließen gar gut 1,8 Millionen Euro. Der Sieger des DFB-Pokals darf sich in dieser Spielzeit über Prämien in einer Gesamthöhe von gut 13,1 Millionen Euro freuen.
Dieser Artikel wurde zuletzt am 05.09. um 18.38 Uhr aktualisiert.