Gunzenhausen - Das Niedrigwasser im Fränkischen Seenland hat jetzt Konsequenzen: Der Zweckverband stellte die Schifffahrt auf dem Altmühlsee bis auf Weiteres komplett ein.

Der niedrige Wasserstand im Altmühlsee bei Gunzenhausen, rund 60 Kilometer südwestlich von Nürnberg, hat nun deutliche Folgen für den Ausflugsverkehr: Die Schifffahrt wird bis auf Weiteres komplett eingestellt. Das teilt die Stadt Gunzenhausen aktuell mit.

Die Entscheidung fällt aufgrund der derzeitigen Wasserverhältnisse. Der Wasserstand im Altmühlsee ist so niedrig, dass ein regulärer und sicherer Schifffahrtsbetrieb momentan nicht möglich sei. Der Zweckverband Altmühlsee (ZVA) stellt den Fahrbetrieb deshalb auf unbestimmte Zeit ein.

Niedrigwasser: Nächstes Ausflugsschiff im Fränkischen Seenland betroffen

Damit müssen sich Ausflügler vorerst auf die MS Altmühlsee verzichten. Schon seit Wochen stellt das Niedrigwasser die Verantwortlichen vor Herausforderungen. Die Schifffahrt bleibe so lange ausgesetzt, bis sich die Wasserstände wieder entsprechend verbessert haben.

Sobald die Voraussetzungen wieder gegeben sind, soll der Fahrbetrieb nach Angaben der Stadt Gunzenhausen schnellstmöglich aufgenommen werden. Über die weitere Entwicklung und den Zeitpunkt der Wiederaufnahme soll rechtzeitig informiert werden, heißt es auf der Website des Zweckverbands Altmühlsee.

Die Trockenheit in Franken hat auch am nicht weit entfernten Brombachsee deutliche Spuren hinterlassen. Besonders an den flachen Uferbereichen wie am Badestrand in Abberg wird deutlich, wie stark sich der See verändert hat. Durch den niedrigen Wasserstand zeigen sich am Strand Teile des Sees, die hier normalerweise den Seeboden darstellen. Auch der dortige Trimaran, die MS Brombachsee, muss weiterhin die Anlegestelle Absberg aufgrund des Niedrigwassers auslassen. Und auch die Anlegestellen Ramsberg und Enderndorf mussten verlegt werden, wie es auf der zugehörigen Website MS Brombachsee heißt