
„Nürnberg macht das Licht aus“ lautet das Motto hinter der bundesweiten Earth Night, die am Freitag, den 11. September, zum siebten Mal steigt. Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör) lässt dabei die Beleuchtung für zahlreiche Denkmäler und Bauwerke ausgeschaltet - und das die ganze Nacht über. Die jährliche Aktion soll dazu einladen, die Nacht bewusster wahrzunehmen und den eigenen Umgang mit Licht zu hinterfragen.
„Nürnberg ist eine lebendige Stadt – und manchmal tut es gut, sie für einen Moment etwas ruhiger und dunkler zu erleben“, wird Andreas Krieglstein, zweiter Bürgermeister und zugleich Erster Sör-Werkleiter, in einer Pressemitteilung der Stadt zitiert. Insgesamt bleiben bei der Earth Night rund 60 Objekte und über 800 Scheinwerfer in Nürnberg abgeschaltet. Darunter fallen unter anderem Kaiserburg, Lorenzkirche, St. Sebald, Schöner Brunnen, Opernhaus, Kettensteg und Agnesbrücke.
Nachhaltigkeitsaspekt steht im Vordergrund
„Die Earth Night zeigt auf einfache und eindrucksvolle Weise, wie anders unsere Stadt wirkt, wenn wir für eine Nacht bewusst auf Licht verzichten. Nürnberg wird ein Stück lichtärmer - und vielleicht gerade dadurch wieder ein bisschen besonderer“, mutmaßt Krieglstein, der zudem den Nachhaltigkeitsgedanken hervorhebt: „Gleichzeitig setzen wir damit ein Zeichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie und gegen unnötige Lichtverschmutzung.“ Die erneute Teilnahme an der Earth Night stehe demnach ganz im Zeichen der langjährigen Bemühungen um einen ressourcenschonenden Energieumgang.
Die Earth Night beginnt am 11. September mit Einbruch der Dunkelheit. Ganz finster dürfte es dennoch nicht werden: Aus Sicherheitsgründen bleibt die Straßenbeleuchtung eingeschaltet.