
Am vergangenen Dienstag, 1. September, ist es gegen 12.30 Uhr auf einem Privatgelände im Burghaslacher Ortsteil Buchbach zu einem schweren Arbeitsunfall gekommen. Nachdem ein 29-Jähriger dabei lebensgefährliche Verletzungen erlitt und zunächst reanimiert und ins Krankenhaus gebracht werden konnte, muss die Polizei am Freitagmorgen erklären, dass der junge Mann zwischenzeitlich seinen schweren Verletzungen erlegen ist.
Wie die Polizeiinspektion zuvor berichtete, war vor Ort ein Kran im Einsatz, um massive Doppelbetonwände für den Bau einer Hackschnitzelanlage zu montieren. Nach Abschluss der Arbeiten wollte der 51-jährige Kranführer die Stützfüße des Fahrzeugs mithilfe einer Fernbedienung wieder einfahren.
Aus bislang ungeklärten Gründen begab sich der 29-Jährige während dieses Vorgangs in den Bereich des hinteren linken Kranfußes. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann für den Maschinenführer zu diesem Zeitpunkt nicht sichtbar. Beim Einfahren des Stützfußes geschah das Unglück: Der 29-Jährige geriet mit dem Kopf zwischen den Kranstützfuß und das Fahrzeug. Dabei erlitt er schwerste Kopfverletzungen.
Zunächst erfolgreiche Reanimation
Die umgehend alarmierten Rettungskräfte leiteten noch an der Unfallstelle Reanimationsmaßnahmen ein, die zunächst erfolgreich verliefen. Aufgrund eines schweren Schädel-Hirn-Traumas und der weiterhin akuten Lebensgefahr wurde der Verletzte mit einem Rettungshubschrauber direkt in die Universitätsklinik Würzburg geflogen. Dort verstarb er später aufgrund seiner schweren Verletzungen.
Dieser Artikel wurde am 4. September gegen 9.46 Uhr aktualisiert.
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