Nürnberg - Eine Autofahrerin auf der A9 Richtung München zeigte höchst merkwürdiges Verhalten. Das führte nicht nur zu mehreren Notrufen, sondern auch zu einer Kollision.

Auf der A9 in Richtung München ereignete sich nahe der Anschlussstelle Fischbach ein Verkehrsunfall, der durch das auffällige Verhalten einer 59-jährigen Autofahrerin ausgelöst wurde. Die Frau stoppte ihr Fahrzeug auf dem mittleren Fahrstreifen, was vermutlich auf einen Spritmangel zurückzuführen war, so die Verkehrspolizei Feucht.

Im Anschluss zeigte sie ein höchst ungewöhnliches Verhalten: Sie stellte sich auf ihre Sitze, um durch das geöffnete Dachfenster zu schauen, und vollzog betende Gesten in Richtung Himmel, so die Polizei.

Dieses Verhalten führte zu mehreren Notrufen. Ein 61-jähriger Fahrer eines Kleintransporters bemerkte das stehende Fahrzeug zu spät. Trotz eines Ausweichversuchs nach rechts kollidierte er mit dem Heck des Pkw.

Obwohl beide Fahrzeuge durch den Zusammenstoß stark beschädigt wurden und nicht mehr fahrbereit waren, blieben beide Beteiligten laut Polizei unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf einen unteren fünfstelligen Bereich geschätzt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Zur Unfallaufnahme musste die Fahrbahn teilweise gesperrt werden. Zur Unterstützung war die Freiwillige Feuerwehr vor Ort. Aufgrund des Vorfalls muss sich die 59-jährige Fahrerin wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.


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