
Am Donnerstagvormittag ist in Oberhaid (Landkreis Bamberg) ein Einfamilienhaus in Brand geraten. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberfranken bemerkte eine 27-jährige Bewohnerin gegen 11.30 Uhr Rauchgeruch aus dem Schlafzimmer und alarmierte die Einsatzkräfte. Als sie die Tür zu dem Raum öffnete, kamen ihr bereits Flammen entgegen.
Alle sechs Bewohner konnten das Haus selbstständig und unverletzt verlassen. Die Feuerwehr kontrollierte zunächst das Gebäude, um sicherzugehen, dass sich niemand mehr darin befand. Anschließend bauten die Einsatzkräfte die Löschwasserversorgung auf und löschten den Brand im Schlafzimmer, wie Kreisbrandmeister Sebastian Pflaum gegenüber der Nachrichtenagentur News5 berichtet.
Da das Haus direkt an der Bahnlinie liegt, wurde die Strecke zwischen Bamberg und Haßfurt während der Löscharbeiten kurzzeitig gesperrt. Damit sollte ausreichend Platz für die Einsatzfahrzeuge geschaffen werden.
Das Gebäude ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar. Die Gemeinde Oberhaid kümmert sich um eine andere Unterkunft für die sechs Bewohner. Sie werden derzeit zudem psychosozial betreut.
Warum das Feuer ausbrach, ist noch unklar. Die Brandermittler der Kriminalpolizei Bamberg haben die Untersuchungen aufgenommen. Zur Höhe des entstandenen Schadens gibt es bislang keine Angaben. Insgesamt waren rund 66 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus den Landkreisen Bamberg und Haßberge im Einsatz.
Hier geht es zu allen aktuellen Polizeimeldungen.