Bilder der Nostalgie
Selbstverständnis der Deutschen ist dahin: Früher war das Urlaubsgefühl anders
26.08.2026, 14:12 Uhr
Egal, ob Infrastruktur, Digitalisierung oder Service - das Ausland hat aufgeholt, und das verändert das Reiseerlebnis spürbar. Das vorherrschende Gefühl bei der Rückkehr ist für viele Deutsche heute eher Wehmut. Eine Bilderstrecke.

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1/9 - Früher war der Sommerurlaub immer auch eine Selbstvergewisserung - im Ausland lief vieles nicht so gut wie zu Hause. © Christoph Driessen/dpa

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2/9 - Mitunter kommt noch eine andere Empfindung dazu: „Zu Hause ist es doch am besten!“ Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) etwa bekundete schon öfter Erleichterung über die Rückkehr auf heimischen Boden. Nach einer Afrikareise entfuhr es ihm dieses Jahr: „Was man am deutschen Brot hat, merkt man immer wieder, wenn man im Ausland ist.“ © Carola Frentzen/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa

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3/9 - Doch für viele Urlauber hat der Aufenthalt im Ausland die frühere Funktion der Selbstvergewisserung eingebüßt. © Clara Margais/dpa

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4/9 - Das Bewusstsein, aus einem in vielen Belangen überlegenen „mustergültigen“ Heimatland anzureisen, ist einer nüchternen Realität gewichen. © Jens Büttner/dpa

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5/9 - Egal, ob Infrastruktur, Digitalisierung oder Service - das Ausland hat aufgeholt, und das verändert das Reiseerlebnis spürbar. In Deutschland funktioniert dagegen manches nicht mehr so gut wie früher. (Archivbild) © Thomas Frey/dpa

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6/9 - In vielen anderen Ländern machen Deutsche ähnliche Erfahrungen und erzählen nach ihrer Rückkehr von komfortablen französischen Regionalzügen, klimatisierten U-Bahnen in Spanien, perfekten Internetverbindungen in Schweden. © Clara Margais/dpa

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7/9 - Eine weitere breit geteilte Beobachtung: In London oder in Skandinavien läuft Bezahlen längst elektronisch, wer Geldscheine zückt, wird teils angeschaut, als wolle er seine Schuld in Naturalien begleichen. © Clara Margais/dpa

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8/9 - Der Psychologe Ulrich Schmidt-Denter, zu dessen Forschungsschwerpunkten die Identitätsentwicklung im interkulturellen Vergleich gehört, weist darauf hin, dass Menschen im Ausland generell dazu tendieren, Vergleiche zu ziehen. © IMAGO/Michael Bihlmayer/IMAGO/Bihlmayerfotografie

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9/9 - Studien belegten, dass sich Deutsche nicht gerade durch ein in sich ruhendes, gefestigtes Selbstbild auszeichneten, sondern eher verunsichert seien. © IMAGO
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