Hersbruck - In Mittelfranken kollidiert ein Auto nach einem Ausweichmanöver mit einer jungen Motorradfahrerin. Der Verursacher fährt weiter.

Bei einem Verkehrsunfall im Landkreis Nürnberger Land ist eine 16 Jahre alte Motorradfahrerin schwer verletzt worden. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, wurde die Jugendliche in ein Krankenhaus gebracht.

Demnach geriet am Sonntagabend ein zunächst unbekanntes Fahrzeug auf der Bundesstraße 14 bei Hersbruck in Richtung Ottensoos auf die Gegenfahrbahn geraten und hatte seine Fahrt anschließend fortgesetzt. Durch ein Ausweichmanöver kam es zum Frontalzusammenstoß der 16-Jährigen mit einem entgegenkommenden Auto. Die Polizei sucht Zeugen.

Mädchen erleidet schwerste Verletzungen

Gegen 19.00 Uhr war ein bislang unbekannter Fahrzeugführer mit einem hellen Pkw auf der B 14 in Fahrtrichtung Reichenschwand unterwegs. Wie aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mittelfranken hervorgeht, geriet er kurz nach der Auffahrt Ottensoos aus bislang ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn.

Die Fahrerin eines in Richtung Lauf an der Pegnitz fahrenden VW erkannte das entgegenkommende Fahrzeug auf ihrer Spur und wich nach rechts aus. Die dahinter fahrende 16-Jährige wich mit ihrem Motorrad nach links aus und geriet hierbei auf die Gegenfahrbahn. Der Unbekannte scherte daraufhin wieder auf seinen Fahrstreifen ein und setzte seine Fahrt in Richtung Reichenschwand fort.

Der Fahrer eines in Richtung Reichenschwand fahrenden Skoda erkannte die Motorradfahrerin auf seinem Fahrstreifen und wich seinerseits nach links auf die Gegenfahrbahn aus. Im weiteren Verlauf gelangte die 16-Jährige wieder auf ihren ursprünglichen Fahrstreifen. Dort kam es zum Frontalzusammenstoß mit dem Skoda.

Die Jugendliche stürzte und zog sich hierbei schwerste Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus. Das Motorrad blieb auf dem in Richtung Lauf an der Pegnitz führenden Fahrstreifen liegen. Eine nachfolgende Fahrerin eines Hyundai bemerkte es zu spät und kollidierte mit der Maschine. Die übrigen Unfallbeteiligten blieben nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt.

Der Sachschaden beläuft sich auf rund 15 000 Euro.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth zog die Polizei einen Sachverständigen zur Klärung des Unfallhergangs hinzu. Die Beamten stellten die drei unmittelbar am Unfall beteiligten Fahrzeuge sicher. Die Polizeiinspektion Lauf an der Pegnitz führt die weiteren Ermittlungen.

Dieser Artikel wurde am 24. August 2026 um 14.58 Uhr aktualisiert.


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