Fürth - Im September kehrt der Grafflmarkt in die Fürther Altstadt zurück. Schnäppchenjäger, Trödelfans und Familien dürfen sich freuen – alle Infos zu Terminen und Platzvergabe gibt es hier.

Zweimal im Jahr verwandelt sich die Fürther Altstadt in ein Paradies für Trödelfans, Schnäppchenjäger und Kuriositätensammler – und die zweite Auflage des Jahres rückt näher. Am Freitag, 18. September, und Samstag, 19. September 2026, findet in der Kleeblattstadt der Herbst-Grafflmarkt statt. Wer dabei nicht nur stöbern, sondern auch selbst verkaufen möchte, sollte sich den Montag vormerken: Dann startet der Platzkarten-Vorverkauf.

Grafflmarkt im September in Fürth: Wann und wo wird gegraffelt?

Geöffnet ist der Grafflmarkt am Freitag, 18. September, von 16 bis 22 Uhr. Am Samstag geht die Schnäppchenjagd bereits um 8 Uhr weiter und dauert bis 16 Uhr. Das Marktgelände erstreckt sich durch die historische Innenstadt, von der Gustavstraße über den Waagplatz und die Königstraße bis hin zum Löwenplatz.

Kindergrafflmarkt rund um die Michaeliskirche

Auch für die jüngsten Stöber-Fans ist gesorgt: Der Kirchenplatz rund um die Michaeliskirche ist wieder ausschließlich als Grafflfläche für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre reserviert. Hier darf der Nachwuchs eigene Spielsachen und Schätze anbieten.

Platzkarten für den Herbst-Grafflmarkt: Ab 24. August im Vorverkauf

Wer einen reservierten Standplatz ergattern möchte, kann ab Montag, 24. August 2026, um 10 Uhr zuschlagen. Platzkarten sind dann online über ticket-regional.de sowie an bekannten Vorverkaufsstellen wie Franken-Ticket erhältlich. Der Online-Kauf gilt dabei ausschließlich für den reservierten Platzkartenbereich.

Was kostet ein Standplatz beim Grafflmarkt in Fürth?

Die Standgebühren richten sich nach der gewünschten Fläche. Für einen Platz der Kategorie 1 – dreimal ein Meter, ohne Pavillon – werden 36 Euro fällig. Die Kategorien 2 und 3 umfassen jeweils dreimal zwei Meter und kosten 72 Euro, unabhängig davon, ob ein Pavillon aufgestellt wird oder nicht. Zu diesen Preisen kommen noch die jeweiligen System- und Vorverkaufsgebühren hinzu.

Wer hingegen keinen festen Platz reservieren möchte, kann auf die frei belegbaren Flächen ausweichen. Diese werden am Tag vor dem Marktstart von Mitarbeitenden des Marktamts eingezeichnet und direkt vor Ort in bar abgerechnet – zu einem Preis von sechs Euro pro Quadratmeter und Markttag.

Tradition seit über 50 Jahren: Der Grafflmarkt in Fürth

Was 1975 als Initiative engagierter Altstadtfreunde begann, ist heute eines der beliebtesten Ereignisse im Fürther Veranstaltungskalender. Zweimal jährlich zieht der Grafflmarkt nicht nur Fürtherinnen und Fürther an, sondern auch Besucher aus Nürnberg, Erlangen und der gesamten Metropolregion.