
Es hätte auch in einer Tragödie enden können, am Ende trifft hier wohl „Glück im Unglück“ nahezu perfekt zu. Was war zuvor genau passiert? Alles beginnt mit einem Ausflug am vergangenen Hitze-Wochenende. Am späten Sonntagnachmittag (16. August 2026) stürzte ein 38-jähriger erfahrener Kletterer beim Erklimmen der Mittelbergwand am Kühlochfelsen rund vier Meter in die Tiefe. Diesen Vorfall macht die Polizeiinspektion Auerbach in der Oberpfalz in einer Pressemitteilung von Montagmorgen (17. August 2026) publik.
Beim Einhaken in eine Sicherungsöse - so berichten es die Beamtinnen und Beamten in dem Statement weiter - verlor der Kletterer offenbar den Halt am Stein bevor der Sicherungsvorgang abgeschlossen werden konnte. Ein Griff ins Seil, um sich vor dem Absturz zu retten, sei nicht mehr möglich gewesen. Aufgrund der noch zu geringen Steighöhe, konnte auch der erfahrene Sicherer nicht mehr rechtzeitig eingreifen. In der Folge kam es zum Sturz aus rund vier Metern Höhe.
Der Kletterer prallte dabei mit dem Rücken und dem Hinterkopf auf den steindurchzogenen Waldboden. Er wurde mittelschwer verletzt, unter anderem mit einer Kopfplatzwunde und anschließend mittels Rettungshubschrauber aus dem unwegsamen Gelände befreit und in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert. Am Rettungseinsatz waren Bergwacht, Rettungsdienst und die freiwillige Feuerwehr Königstein beteiligt.
Die Kletterer waren gut ausgerüstet und erfahren. Nach derzeitigem Ermittlungstand wird von einem Unglücksfall ohne Fremdverschulden ausgegangen, heißt es von Seiten der Polizei zu dem Vorfall vorerst abschließend.
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