Nürnberg - In einer schwierigen Rettungsaktion in der Nürnberger Kongresshalle birgt die Feuerwehr einen verunglückten Bauarbeiter.

Ein Bauarbeiter ist am Samstagvormittag (15. August 2026) auf einer Baustelle in der Kongresshalle schwer verletzt worden. Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes retteten ihn unter schwierigen Bedingungen aus dem Gebäude. Diesen Vorfall macht die Feuerwehr Nürnberg nun in einer Pressemitteilung von Sonntagmorgen (16. August 2026) publik.

Am Samstag, 15. August 2026 - so skizzieren es die Verantwortlichen in diesem Zusammenhang dann weiter - meldeten demnach Anrufer der Integrierten Leitstelle Nürnberg gegen 9.18 Uhr einen Arbeitsunfall in der Kongresshalle auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände. Ein Bauarbeiter war im Dachbereich eingebrochen und rund neun Meter tief in das Gebäude gestürzt.

Die Leitstelle alarmierte daraufhin Einsatzkräfte der Feuerwache 5, die Höhenrettungsgruppe der Feuerwache 2 sowie Einsatzführungsdienste, den Rettungsdienst und die Polizei. Die zuerst eingetroffenen Feuerwehreinsatzkräfte der nahen Feuerwache 5 versorgten den schwer verletzten Mann gemeinsam mit dem Rettungsdienst und bereiteten seine Rettung vor.

Der verwinkelte Bau und die schwer zugängliche Unfallstelle erschwerten den Einsatz, betonen die Retterinnen und Retter in dem Statement. Die Feuerwehr musste zahlreiche Geräte über längere und anspruchsvolle Wege zum Patienten bringen. Nachdem der Mann medizinisch stabilisiert und gesichert worden war, rettete ihn die Höhenrettungsgruppe in enger Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst aus dem Gebäude. Ein Rettungshubschrauber brachte den Schwerverletzten anschließend in eine Spezialklinik nach Erlangen. Nähere Angaben zu seinen Verletzungen liegen der Feuerwehr nicht vor. Die Ursache des Unfalls ist bislang nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen in der Angelegenheit bereits aufgenommen, heißt es von Seiten der Feuerwehr zu dem Vorfall vorerst abschließend weiter.


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