
Am späten Samstagnachmittag, 15. August 2026, kam es gegen 16.00 Uhr aug der Staatstraße 2223 zwischen Sachsen bei Ansbach und Alberndorf zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem 43-jährigen Motorradfahrer und einem 28-jährigen Autofahrer. Eine Person erlitt in der Folge schwere Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz, wie aus einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Ansbach hervorgeht.
Wie ein Sprecher der Polizei Ansbach auf Nachfrage unserer Redaktion erklärte kam es bei Sachsen bei Ansbach auf der St2223 zwischen Volkersdorf und Alberndorf zu einem folgenschweren Unfall zwischen einem Motorrad und einem Auto. Nach derzeitigem Ermittlungsstand stellte sich der Unfallhergang wie folgt dar.
Aufgrund eines langsamer beschleunigenden Camper-Busses bildete sich auf der Strecke in Fahrtrichtung Ansbach eine „Fahrzeugschlange“ hinter dem Camper. Bei dem Fahrzeug an zweiter Position der „Schlange“ handelte es sich laut Polizei um den oben genannten Autofahrer, welcher aufgrund der überschaubaren Fahrtstrecke mit seinem BMW zum Überholvorgang ansetzen und hierfür auf die Gegenspur ausscheren wollte. Der Fahrer des Motorrads, ebenfalls der Marke BMW, welcher sich mehrere Positionen hinter dem Pkw befand, setzte jedoch in etwa zeitgleich zum Überholvorgang an und befand sich zu diesem Zeitpunkt aufgrund der besseren Beschleunigung bereits auf Höhe des Pkws.
Hierbei kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Mottorradfahrer und dem Auto, in dessen Folge beide Fahrzeugführer die Kontrolle über ihre Fahrzeuge verloren und nach links von der Fahrbahn abkamen.
Der Motorradfahrer kam hierbei auf dem angrenzenden Fuß-/Radweg zum Liegen, während der Pkw-Fahrer erst im dortigen Maisfeld zum Stehen kam. Der Pkw-Fahrer konnte sich selbstständig aus seinem Pkw befreien und leistete dem Kradfahrer umgehend Erste-Hilfe. Unterstützung bekam er hierbei von einer Besatzung des Technischen Hilfswerkes, welche sich auf der gleichen Strecke auf dem Nachhauseweg eines durchgeführten Ferienlagers befand.
Nach Versorgung durch die Rettungssanitäter beziehungsweise die zwischenzeitlich mit einem Helikopter gelandeten Notarztbesatzung wurde der Motorradfahrer durch diese in ein Klinikum nach Nürnberg geflogen. Der Motorradfahrer erlitt durch den Zusammenstoß zwar schwere Verletzungen, jedoch bestand keine Lebensgefahr.
Der Pkw-Fahrer wurde mit leichten Verletzungen ebenfalls in ein Klinikum gebracht, konnte dieses aber wenig später bereits wieder verlassen.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter vor Ort mit der Aufklärung des genauen Unfallhergangs beauftragt. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Staatstraße für etwa 1,5h gesperrt. An beiden Fahrzeugen entstand ein Totalschaden.
Dieser Artikel wurde am 16. August 2026 um 18.20 Uhr aktualisiert.
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