
Gegen 22.20 Uhr am Freitagabend, 14. August, ist es in Höchheim im Landkreis Rhön-Grabfeld in Unterfranken zu einem Waldbrand gekommen, der für einen Großeinsatz gesorgt hat. Wie die Polizei in einer Mitteilung von Samstag erklärt, gingen mehrere Meldungen bei der Integrierten Leitstelle von Rettungsdienst und Feuerwehr ein, die über einen massiven Brand informierten.
In einem Waldstück zwischen Rechtenbach und Lohr ist es am Samstag, 15. August 2026 ebenfalls zu einem Großeinsatz wegen eines Waldbrandes von Feuerwehr und Polizei gekommen. Die Löscharbeiten sind zur Stunde weiterhin im Gange.
Brand in Höchheim im Landkreis Rhön-Grabfeld
Als die ersten Einsatzkräfte in der Nacht von Freitag auf Samstag in Höchheim eintrafen, konnten diese einen entsprechend ausgedehnten Waldbrand auf einer Fläche von einem Hektar feststellen. Infolgedessen befanden sich die regionalen Feuerwehren mit einem Großaufgebot vor Ort. Gegen 1 Uhr nachts konnten die Kräfte den Brand letztlich unter Kontrolle bringen. Rund 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Rettungsdienst, der Bergwacht mit einer Wärmebilddrohne sowie Polizeibeamte und Feuerwehren aus dem angrenzenden Thüringen waren vor Ort im Einsatz.
Damit aber nicht genug: Da vor Ort keinerlei Löschwasserreservoirs vorhanden waren, halfen auch zahlreiche Landwirte und weitere Betriebe, die im Pendelverkehr Löschwasser beibrachten - von beiden Seiten der Landesgrenze fanden sich hierfür etliche Gespanne ein.
Die Polizei, die ebenfalls vor Ort war, hat laut derzeitigem Ermittlungsstand keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung feststellen können. Dem Sachstand zufolge befindet sich die Brandausbruchstelle mitten in einem Waldstück, zu dem es keine Zufahrtswege gibt. Der Einsatz ist laut Angaben der Polizei noch nicht beendet. Demnach sei die örtliche Feuerwehr noch bis 18 Uhr am Samstag vor Ort im Einsatz gewesen und habe eine Brandwache gestellt.
Während des Einsatzes wurden zwei Angehörige der örtlichen Feuerwehren leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf einen niedrigen vierstelligen Bereich geschätzt.
Brand in einem Waldstück zwischen Rechtenbach und Lohr
Die Mitteilung über den Brand in Lohr ging am Samstag (15. August 2026) gegen etwa 11 Uhr bei der Integrierten Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst ein. Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr begaben sich in der Folge in den mutmaßlichen Bereich des Brandes und konnten diesen schließlich lokalisieren. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz.
Die örtlichen Feuerwehren waren mit einem Großaufgebot vor Ort und versuchten das Feuer, welches sich in Richtung Norden bewegte, unter Kontrolle zu bringen. Gegen 21 Uhr am Samstagabend wurden die Löscharbeiten abgeschlossen, so ein Pressesprecher der Feuerwehr Main-Spessart. Es handelte sich um eine Brandfläche von 7000 bis 10.000 Quadratmetern. Eine Gefahr für bewohntes Gebiet bestand nicht und die Warnmeldung an die Bevölkerung wurde aufgehoben.
Wald- und Wiesenbrand in Waldaschaff im Landkreis Aschaffenburg
Ein Großeinsatz wegen eines Wald- und Wiesenbrands im unterfränkischen Waldaschaff dauert weiter an. Das Feuer flamme nicht mehr auf, es gehe nun darum, Glutnester aufzuspüren und abzulöschen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Damit werde am Morgen begonnen. Seit Samstagabend (15. August 2026) hatte sich das Feuer den Angaben zufolge von anfänglich etwa 5 Hektar auf inzwischen insgesamt knapp 29 Hektar ausgebreitet.
Laut dem Sprecher waren bis zu 600 Einsatzkräfte vor Ort. Demnach sei beinahe jede Feuerwehr des Landkreises Aschaffenburg im Einsatz gewesen. Auch wenn es keine größere Rauchentwicklung mehr gebe, seien Anwohner weiterhin angehalten, Fenster und Türen zu schließen, sagte der Sprecher.
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