Kolbermoor - Nach einem Unfall versorgt ein zufällig anwesender Arzt den eingeklemmten Fahrer. Auch die Fahrerin des anderen Autos kommt verletzt ins Krankenhaus.

Ein 66-Jähriger ist bei einem Unfall in Kolbermoor im Landkreis Rosenheim schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei geriet er mit seinem Wagen auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem entgegenkommenden Auto zusammen.

Der Mann wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und von der Feuerwehr befreit. Ein zufällig anwesender Arzt übernahm die Erstversorgung. Ein Rettungshubschrauber brachte den 66-Jährigen in ein Krankenhaus. Auch die 62-jährige Fahrerin des anderen Autos wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Warum der Mann auf die Gegenfahrbahn geriet, war zunächst unklar. Die Straße war nach dem Unfall am Freitagabend mehr als drei Stunden gesperrt.

Auf der A9 in Bayern ist es zu einem weiteren folgenschweren Zwischenfall gekommen. Die Verkehrspolizeiinspektion Ingolstadt klärt in einer Pressemitteilung von Dienstagmorgen (04. August 2026) nun auf, was genau hier zuvor passiert sein soll. Bei einem Auffahrunfall auf der BAB9 sei es zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, in den drei Lastkraftwagen involviert gewesen waren. Ein 65-jähriger Mann aus dem Landkreis Eichstätt erlitt dabei lebensbedrohliche Verletzungen.

Der 67-jährige Fahrer eines Sattelzugs war - so berichten es die Beamtinnen und Beamten in diesem Zusammenhang dann weiter - gegen 15.33 Uhr auf der A9 auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Berlin unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Manching und Ingolstadt Süd staute sich der Verkehr von der Großbaustelle zurück. Der aus Nürnberg stammende Berufskraftfahrer erkannte die bereits stehenden Fahrzeuge zu spät. Er fuhr mit seinem Sattelzug auf einen Lkw auf, der durch den Aufprall in das Heck eines weiteren Sattelzugs geschoben wurde. Der Fahrer des eingeklemmten Lkw zog sich bei dem Zusammenstoß schwerste Verletzungen zu.

Nach aktuellem Stand befindet er sich immer noch in Lebensgefahr. Der Unfallverursacher erlitt ebenfalls leichte Verletzungen. Zur Bergung der Verletzten war unter anderem auch ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Zur Unfallaufnahme war zudem eine Vollsperrung der A9 von rund zweieinhalb Stunden notwendig. Der Verkehr wurde an den Anschlussstellen Manching und Langenbruck ausgeleitet. Die Verkehrssicherung und -lenkung übernahmen die Feuerwehren aus Manching, Oberstimm und Ebenhausen unter der Führung eines Einsatzleiters. Der Gesamtsachschaden wurde auf 85.000 Euro geschätzt, heißt es von Seiten der Verkehrspolizeiinspektion Ingolstadt vorerst abschließend zu dem Vorfall.

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