Nürnberg - Der Countdown läuft, doch für die letzten Meter wird etwas mehr Geduld benötigt: Nach einer zweimonatigen Umbauphase biegt die Generalsanierung der Nürnberger Konzertinstitution „Der Hirsch“ auf die Zielgerade ein.

Mit dem 1. Juni verwandelte sich die Kult-Location in der Vogelweiherstraße 66 in eine Großbaustelle. Das aufwendigste Projekt war das Hallendach: Handwerker trugen es komplett ab und bauten es von Grund auf neu auf. Auch im Innenraum hat sich viel verändert. Die Wände wurden frisch saniert, während moderne Technik und neue Dekorationen einzogen. Durch diese Modernisierung erhalten die Gäste eine zeitgemäße Infrastruktur und ein besseres Club-Ambiente, heißt es. Das gewohnte, charakteristische „Hirsch-Gefühl“ bleibt dabei ebenso erhalten wie die Kapazität für rund 800 Besucher und der beliebte Außenbereich. Die Betreiber nutzten die Sommerpause für ein tiefgreifendes technisches und optisches Makeover, um den Club fit für die Zukunft zu machen.

Da die Arbeiten an der ehemaligen Industriehalle im Endspurt wenige Tage länger dauern als ursprünglich kalkuliert, müssen die allerersten Veranstaltungen im August kurzfristig verlegt werden. Darüber informierte der Kultclub in einem Post auf Social Media.

Eigentlich sollte der Konzertbetrieb pünktlich am 4. August wieder anrollen. Aufgrund der minimalen Bauverzögerungen im Finale müssen die ersten drei anstehenden Shows jedoch in den Schmausenbuck nach Mögeldorf ausweichen. Die Konzerte von Lagwagon (4. August), Deicide (5. August) und Crypta (6. August) finden stattdessen im Nürnberger Löwensaal statt. Für die Ticketinhaber ändert sich bis auf die Location nichts: Sowohl die Einlasszeiten um 20.30 Uhr als auch die Gültigkeit der bereits erworbenen Karten bleiben unverändert bestehen.

Lange anhalten wird der Baustellen-Modus in der Südstadt allerdings nicht mehr. Bereits am Freitag, 7. August, soll der frisch renovierte Hirsch seine Türen wieder regulär für das Publikum öffnen. Den Auftakt macht an diesem Abend ein exklusives Pre-Listening-Konzert von Alexander Veljanov, mit dem der gefrischte Club offiziell in seine neue Ära startet.