Stallwang - Eine Frau gerät in Niederbayern in den Gegenverkehr. Weitere Autos werden in den Unfall verwickelt, es gibt sechs Verletzte.

Bei einem schweren Verkehrsunfall mit vier Fahrzeugen auf der B20 in Stallwang (Landkreis Straubing-Bogen) sind sechs Menschen verletzt worden. Am Sonntagnachmittag kam eine 60-Jährige aus derzeit ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem entgegenkommenden Auto zusammen, wie die Polizei mitteilte. In dem ersten Auto wurde niemand verletzt. Dann stieß sie jedoch mit einem Kleintransporter zusammen, der nach dem Zusammenprall über die Leitplanke in die Böschung geschleudert wurde. Alle drei Insassen wurden verletzt.

Die 60-Jährige stieß danach gegen ein drittes Auto, in dem ein 21-Jähriger und eine 20-Jährige saßen. Das Paar und die 60-jährige Frau wurden ebenfalls verletzt. Alle sechs Verletzten wurden in Krankenhäuser verbracht, teils mit schweren Verletzungen. Ein Gutachten soll zur Klärung der genauen Unfallursache beitragen. Die B20 war für mehrere Stunden gesperrt.

Auf der A9 in Bayern ist es ebenfalls zu einem folgenschweren Zwischenfall gekommen. Die Verkehrspolizeiinspektion Ingolstadt klärt in einer Pressemitteilung von Dienstagmorgen (04. August 2026) nun auf, was genau hier zuvor passiert sein soll. Bei einem Auffahrunfall auf der BAB9 sei es zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, in den drei Lastkraftwagen involviert gewesen waren. Ein 65-jähriger Mann aus dem Landkreis Eichstätt erlitt dabei lebensbedrohliche Verletzungen.

Der 67-jährige Fahrer eines Sattelzugs war - so berichten es die Beamtinnen und Beamten in diesem Zusammenhang dann weiter - gegen 15.33 Uhr auf der A9 auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Berlin unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Manching und Ingolstadt Süd staute sich der Verkehr von der Großbaustelle zurück. Der aus Nürnberg stammende Berufskraftfahrer erkannte die bereits stehenden Fahrzeuge zu spät. Er fuhr mit seinem Sattelzug auf einen Lkw auf, der durch den Aufprall in das Heck eines weiteren Sattelzugs geschoben wurde. Der Fahrer des eingeklemmten Lkw zog sich bei dem Zusammenstoß schwerste Verletzungen zu.

Der Unfallverursacher erlitt ebenfalls leichte Verletzungen. Zur Bergung der Verletzten war unter anderem auch ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Zur Unfallaufnahme war zudem eine Vollsperrung der A9 von rund zweieinhalb Stunden notwendig. Der Verkehr wurde an den Anschlussstellen Manching und Langenbruck ausgeleitet. Die Verkehrssicherung und -lenkung übernahmen die Feuerwehren aus Manching, Oberstimm und Ebenhausen unter der Führung eines Einsatzleiters. Der Gesamtsachschaden wurde auf 85.000 Euro geschätzt, heißt es von Seiten der Verkehrspolizeiinspektion Ingolstadt vorerst abschließend zu dem Vorfall.

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