Greding/Hilpoltstein - Für eine Raucherpause hat ein 35-Jähriger in der Nacht zum Samstag seinen VW im abgesperrten Baustellenbereich der A9 zwischen Hilpoltstein und Greding abgestellt – mit schweren Folgen.

Ein 35-Jähriger hat in den sehr frühen Morgenstunden des Samstags, 1. August, auf der A9 in Richtung München einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Im abgesperrten Bereich der Baustelle zwischen der Anschlussstelle Hilpoltstein und der Anschlussstelle Greding hatte er den Pkw angehalten – um eine Raucherpause einzulegen.

Nach der Pause fuhr er unvermittelt und ohne die Autobeleuchtung einzuschalten auf die Fahrbahn ein – ohne auf den fließenden Verkehr zu achten. Dabei übersah er einen herannahenden Sattelzug. Dessen 58-jähriger Fahrer leitete sofort eine Gefahrenbremsung ein, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Er prallte mit der Front links gegen das rechte Heck des VW. Der Pkw wurde durch den Aufprall um den Sattelzug herumgeschleudert und kam schließlich entgegen der Fahrtrichtung auf dem Seitenstreifen zum Stehen.

Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, auch wurde die Schutzplanke der Baustellenabsicherung beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 34.000 Euro.

Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten neben leichtem Alkoholgeruch auch drogentypische Auffälligkeiten bei dem 35-Jährigen. Sowohl der freiwillig durchgeführte Atemalkoholtest als auch ein Drogenvortest verliefen positiv – eine Blutentnahme wurde angeordnet. Zusätzlich stellte sich heraus, dass der Mann keinen gültigen Führerschein besitzt. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis.


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