
Am Mittwochnachmittag sind auf einem Bauernhof im oberpfälzischen Unterbibrach (Landkreis Neustadt an der Waldnaab) mehrere Kuhställe und Hallen in Brand geraten. Zahlreiche Einsatzkräfte bekämpften das Feuer vor Ort und konnten dieses letztlich unter Kontrolle bringen. Einige Rinder allerdings fielen den Flammen zum Opfer.
Ausgangspunkt des Großeinsatzes war ein alter Stall, der Feuer gefangen hatte. Der Vollbrand weitete sich in der Folge aus: eine rund 100 Quadratmeter große Halle geriet in Brand. Von dort breiteten sich die Flammen auf einen weiteren Kuhstall aus. Im Zuge dessen war eine massive Rauchentwicklung zu beobachten. Letztlich verhinderten die Feuerwehrleute, dass das Feuer weitere landwirtschaftliche Gebäude oder das Wohnhaus des Anwesens erreicht. Insgesamt konnten bei dem Großbrand 31 Rinder gerettet werden, 15 wurden getötet.
Schaden im Millionenbereich
Mit einem Aufgebot von rund 60 Feuerwehrfahrzeugen taten die Einsatzkräfte unter der Leitung von Kreisbrandrat Marco Saller und Kommandant Jürgen Haider ihr Möglichstes. Neben Feuerwehr waren noch der Rettungsdienst sowie das Technische Hilfswerk vor Ort. Einige Einsatzkräfte wurden bei den Löscharbeiten leicht verletzt. Unter anderem musste ein Feuerwehrmann aufgrund des Verdachtes einer Raugasvergiftung per Rettungshubschrauber in ein umliegendes Klinikum gebracht werden.
Die Polizeiinspektion Eschenbach hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Derzeit ist noch unklar, weshalb das Feuer ausgebrochen ist. Aktuell wird davon ausgegangen, dass die Flammen einen Schaden im niedrigen bis mittleren einstelligen Millionenbereich verursacht haben. Zeugen, die Hinweise zum Brandausbruch geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Eschenbach unter der Telefonnummer 09645/9204-0 zu melden.
Dieser Artikel wurde zuletzt am 30.07. um 08.20 Uhr aktualisiert.
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