Nicht nur Strand
Mauritius in Bildern: Eine Insel, die viel mehr ist als nur Urlaubsklischee
09.10.2026, 13:05 Uhr
Traumstrände, üppige Natur und eine bewegende Geschichte: Mauritius - ein Kleinod im Indischen Ozean - hat mehr zu bieten als Palmen und türkisblaues Meer. Wir zeigen das Landesinnere in Bildern.

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1/24 - Die zweitälteste Pferderennbahn der Welt (gegründet 1812) liegt im Herzen von Port Louis, der Hauptstadt von Mauritius. Pferdewetten sind ein zentraler Teil der mauritischen Kultur. Jeden Samstag strömen große Teile der Bevölkerung an die Rennbahn Champ de Mars. Die Pferde stammen allerdings nicht von der Insel, sondern kommen vorwiegend aus Südafrika. © Eva Orttenburger

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2/24 - Der zentrale Markt von Port Louis ist mit seinen gelben Regenschirmen zu einem beliebten Fotomotiv geworden. Dort gibt es neben Gewürze, tropischen Früchten und mauritischen Spezialitäten auch Schmuck oder Mode-Accessoires zu erwerben. © Eva Orttenburger

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3/24 - Das L'Aventure du Sucre ist ein Museum in einer ehemaligen Zuckerfabrik im Norden von Mauritius. Es erzählt auf lebendige Weise die Geschichte des Zuckers auf der Insel – von der Kolonialzeit über die Sklaverei bis zur heutigen Produktion. Besucher erfahren, wie das Zuckerrohr das Schicksal der Insel über Jahrhunderte geprägt hat und welch große Rolle es heute noch spielt. © Eva Orttenburger

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4/24 - Mauritius war bis ins 17. Jahrhundert unbewohnt und wurde dann von Niederländern, Franzosen und Briten kolonisiert. Jede Macht hinterließ ihre Spuren in Sprache, Architektur und Kultur. Die Franzosen brachten afrikanische Sklaven auf die Insel, um die Zuckerrohrfelder zu bewirtschaften; nach der Abschaffung der Sklaverei 1835 kamen Vertragsarbeiter aus Indien und China. 1968 wurde die Insel unabhängig. © Eva Orttenburger

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5/24 - Die Zuckerrohrfelder prägen das Landschaftsbild der Insel. Mauritius produziert heute durchschnittlich 300.000 Tonnen Zucker pro Jahr. Während früher Quantität entscheidend war, ist Zucker heute ein Luxusprodukt. Das Zuckerrohr hat die multikulturelle Gesellschaft von Mauritius direkt geformt: Arbeiter aus Afrika, Indien und China kamen wegen der Plantagen und blieben bis heute. © Eva Orttenburger

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6/24 - Der Sega ist der traditionelle Tanz auf Mauritius. Er entstand nach der Sklaverei und drückt Freiheit und Freude aus. Die Musiker nutzen Trommeln, die mit Zucker gefüllt sind, und geben damit den schwungvollen Takt für die Tänzerinnen vor. © Eva Orttenburger

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7/24 - Jessica ist 22 Jahre alt. Mit sieben Jahren hat sie angefangen den Sega zu tanzen und und trainiert seitdem vier bis fünf Mal pro Woche. © Eva Orttenburger

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8/24 - Der Botanische Garten Pamplemousses ist einer der ältesten botanischen Gärten der südlichen Hemisphäre. Auf 37 Hektar wachsen über 650 Pflanzenarten, darunter endemische und exotische Gewächse aus allen Tropenregionen. Der Eintritt kostet circa 5 Euro umgerechnet. Die 85 Palmensorten spenden angenehmen Schatten bei heißen Temperaturen. © Eva Orttenburger

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9/24 - Die berühmten Seerosen im Botanischen Garten in Pamplemousses sind Victoria amazonica – auch Victoria regia genannt – und stammen ursprünglich aus dem Amazonasgebiet in Südamerika (vor allem Brasilien). Sie sind also, wie so vieles auf Mauritius, importiert. © Eva Orttenburger

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10/24 - Das Constance Le Chaland ist ein ruhiges Hotel an der Südostküste von Mauritius, direkt am Strand und in der Nähe des Blue Bay Marine Park. Neben dem Infinity-Pool (im Bild) gibt es drei verschiedene Restaurants. Aktive Urlaubsgäste können auf dem hauseigenen Tennisplatz ein Match spielen oder im nahegelegenen Blue Bay Marine Park schnorcheln. © Eva Orttenburger

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11/24 - Das Ferney-Tal ist ein Naturschutzgebiet im Südosten von Mauritius, das einen seltenen Einblick in die ursprüngliche Vegetation der Insel bietet. Am eindrücklichsten ist eine geführte Tour mit Rangern, bei der Gäste viel über die heimischen Pflanzen und Tiere sowie den Naturschutz vor Ort erfahren. © Eva Orttenburger

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12/24 - Urlauber können im Ferney-Tal wandern, kleine Wasserfälle im Dschungel entdecken und an Aussichtspunkten weit über die grünen Hügel bis zum Meer blicken. © Eva Orttenburger

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13/24 - Die Waterfront in Mahébourg ist die Uferpromenade des historischen Küstenorts im Südosten von Mauritius, direkt am geschützten Wasser der Bucht. Rundherum lassen sich kleine Läden, Cafés und das Ortsleben entdecken, ohne dass es sich wie eine Touristenshow anfühlt. © Eva Orttenburger

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14/24 - Die Taste Buddies Tour in Mahébourg ist eine geführte kulinarische Reise durch den Ort, bei der mauritische Klassiker verköstigt werden. Hier im Bild: Mine bouillie - eine mauritische Nudelsuppe - die mit Gemüse oder kleinen "silver oysters" (Austern) garniert wird. Sehr lecker! © Eva Orttenburger

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15/24 - Der Markt in Mahébourg ist ein quirliger Treffpunkt der Einheimischen. Zwischen Obst- und Gemüseständen, Gewürzen und kleinen Snacks können Besucher sich treiben lassen und den Händlern beim Feilschen und Plaudern zuhören. Wer ein Stück Insel mitnehmen will, findet hier auch Souvenirs. © Eva Orttenburger

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16/24 - Kekse aus Maniok (tropische Wurzelpflanze, ähnlich einer Kartoffel) stehen im Mittelpunkt der Biscuiterie Rault. Die Fabrik wird seit 1870 als Familienbetrieb in fünfter Generation geführt. © Eva Orttenburger

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17/24 - Täglich werden hier 700 bis 800 Kilo Maniok zu Keksen verarbeitet. Viele Schritte übernehmen Frauen, die während ihrer Schicht an den unterschiedlichen Produktionsstätten rotieren. © Eva Orttenburger

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18/24 - Das Maritim Resort & Spa in Balaclava erstreckt sich über 25 Hektar direkt an der Turtle Bay – auf dem Gelände befinden sich die historischen Ruinen von Balaclava aus dem 18. Jahrhundert, die heute als nationales Denkmal geschützt sind. © Das Maritim Resort & Spa

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19/24 - An der ruhigen Nordküste bei Calodyne gelegen, bietet das Zilwa Attitude neben Stand-Up-Paddling auch Schnorcheln, Kajak und weitere Wassersportaktivitäten an. Das Hotel gilt als besonders familienfreundlich und richtet sich mit seinem authentisch mauritischen Konzept an Gäste jeden Alters. © Das Zilwa Attitude Hotel

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20/24 - Auf der Teeplantage Bois Chéri ziehen sich die Sträucher in akkuraten Reihen über die Hochebene im Süden von Mauritius. Das feuchte Klima der Region bietet ideale Bedingungen für den Anbau von Camellia sinensis. Bois Chéri gilt als einer der wenigen Teeanbaugebiete im gesamten Indischen Ozean. © Eva Orttenburger

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21/24 - Das Museum auf dem Gelände von Bois Chéri dokumentiert die Geschichte der ältesten Teeplantage der Insel, die auf das Gut Le Saint Aubin zurückgeht, das seit 1819 besteht. Im Kolonialstil gehalten, gibt es Einblick in Anbau, Verarbeitung und die wirtschaftliche Bedeutung des Tees für Mauritius. Wer möchte, kann im Anschluss verschiedene Teesorten verkosten. © Eva Orttenburger

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22/24 - Die kommerzielle Teeproduktion bei Bois Chéri begann 1892. In dem mehrgeschossigen Fabrikgebäude werden die geernteten Blätter gewelkt, gerollt, fermentiert und getrocknet. Bois Chéri ist heute der bekannteste Teeproduzent von Mauritius und exportiert seine Sorten in zahlreiche Länder. © Eva Orttenburger

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23/24 - Die monumentale Shiva-Statue „Mangal Mahadev“ steht am heiligen See Ganga Talao, auch "Grand Bassin" genannt. Sie verweist auf die enge Verbindung der Insel mit dem Hinduismus, der einen wichtigen Teil des religiösen und kulturellen Lebens prägt. Auf Mauritius sind knapp die Hälfte der Bevölkerung Hindus. Je nach Quelle und Erhebungsjahr liegt der Anteil bei rund 48 Prozent. © Eva Orttenburger

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24/24 - Die Takamaka Winery zeigt eine eher unbekannte Seite von Mauritius: Weinbau im tropischen Klima. Statt klassischer Trauben verarbeitet die Winery Litschi-Früchte zu Wein. Das verleiht dem Produkt eine exotische Note - sehr süffig. © Eva Orttenburger
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