Landkreis Bayreuth - Bier auf der Autobahn: Nach einem Lkw-Unfall auf der A9 sind zahlreiche Bierkisten auf der Fahrbahn gelandet. Eine Person wurde verletzt, zudem ist der Sachschaden immens. Der Verkehr ist weiterhin beeinträchtigt.

Ein Lastwagen verlor am Mittwochmorgen auf der Autobahn A9 rund 20 Kisten Bier. Der Unfall ereignete sich im einspurigen Baustellenbereich zwischen dem Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach und der Anschlussstelle Bad Berneck/Himmelkron in Fahrtrichtung Berlin.

Nach Angaben der Polizei kollidierte das Fahrzeug gegen 6.30 Uhr mit einem anderen Lastwagen, der auf dem Einfädelstreifen in gleicher Fahrtrichtung zu weit nach links geraten war. Dessen Führerhaus riss die Plane des anderen Sattelanhängers auf, wodurch eine Vielzahl von Kisten mit alkoholfreiem Bier auf der Fahrbahn verteilt wurde. Das Trümmerfeld mit Scherben und Plastikteilen erstreckte sich über 200 Meter.

Der Unfallverursacher, nämlich der 56-Jährige am Steuer des einfädelnden Lastwagens, verletzte sich bei dem Unfall leicht. Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst konnte er an der Unfallstelle verbleiben. Sein Lastwagen war nicht mehr fahrbereit und musste mit schwerem Gerät geborgen werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 60.000 Euro.

Zur Bergung und Reinigung wurde die einspurige Fahrbahn gesperrt und der Verkehr von der A70 und A9 auf den zweispurigen Bereich umgelegt. Dadurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Sperrung, das teilte die Polizei mit, werde sich noch bis 11 Uhr hinziehen.