
Wanderungen, Tropfsteinhöhlen und Kanutouren: Die Fränkische Schweiz ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Region und darüber hinaus für ihre Karstlandschaft, ihre vielen Burgen und Ruinen sowie als Kletterparadies bekannt - so sehr, dass das bekannte Reportage- und Wissensmagazin Geo das Gebiet im Städtedreieck zwischen Nürnberg, Bamberg und Bayreuth jetzt sogar als „Traumziel der Woche“ vorgestellt hat. „Für Naturfreunde gibt es in der Fränkischen Schweiz viel zu entdecken“, heißt es in dem Beitrag. Das gehe sowohl beim Wandern und Radfahren, als auch beim Klettern, im Kanu oder mit einer historischen Dampflok quer durchs Tal.
Die Fränkische Schweiz punktet bei Ausflüglern besonders mit ihren rauen Felsen, glitzernden Flüssen und urigen Fachwerkhäusern, die sich in die Hügel und Täler des Mittelgebirges schmiegen. So sieht es auch das Magazin Geo, das das Gebiet als „Miniaturwunderlandausgabe“ seiner Namensvetterin bezeichnet. „Im 19. Jahrhundert tauften Reiseschriftsteller das ‚Muggendorfer Gebürg‘ zwischen Bamberg, Bayreuth und Nürnberg kurzerhand um - auch um Gäste anzulocken, denen die ‚echte‘ Schweiz zu teuer war“, schreibt die Autorin des Geo-Beitrags.
Wandern, Kanufahren und Klettern in der Fränkischen Schweiz
Die Region biete vielseitige Freizeitmöglichkeiten und sei für besonders aktive Naturgenießer ein Paradies. Besonders Bier- und Brauereiwanderungen hebt das Magazin hervor. Diese führen nicht nur über Stock und Stein, sondern auch in urige Biergärten und Gaststätten. Und auch Kletternde kommen in der Fränkischen Schweiz auf ihre Kosten: Die Felsen des Frankenjura seien ehemaliger Meeresgrund. Heute, Millionen Jahre später, zeichnen sie sich durch tiefe Einkerbungen, Überhänge, Kanten und Risse aus - ideal also zum Klettern. Rund 12.000 Routen an etwa 800 Kalkfelsen gibt es hier für alle Level zu erkunden.
Zudem gebe es zahlreiche Naturphänomene wie die Teufelshöhle bei Pottenstein. Sie ist eine der größten Höhlen Nordbayerns und ein Besuchermagnet in der Fränkischen Schweiz. Wie Geo berichtet, lebten hier einst bis zu 400 Kilogramm schwere Höhlenbären. Heute erinnert ein imposanter Skelettnachbau an sie.
Zeitreise in der Fränkischen Schweiz: Gegend zählt zu den burgenreichsten Bayerns
Die Fränkische Schweiz zählt zu den burgenreichsten Gegenden Bayerns. Insgesamt werden rund 200 dieser historischen Baudenkmäler gezählt, wobei die meisten im 12. und 13. Jahrhundert entstanden sind. Einige davon sind heute noch bewohnt, wie es auf der Website Erlebnis-Region Fränkische Schweiz heißt. Ein Highlight Geo zufolge: die historische Burg Rabenstein. Heute noch überblickt sie das malerische Ailsbachtal.
Auch vom Wasser aus lässt sich die Fränkische Schweiz entdecken: Sowohl bei Einheimischen als auch bei Touristinnen und Touristen ist Kanufahren eine beliebte Art, um die Gegend kennenzulernen, wie auch Geo schreibt. Das Magazin empfiehlt zudem eine Fahrt mit der Museumsbahn im Wiesenttal. Seit über 40 Jahren rollen die historischen Züge durch die idyllische Landschaft. Rund 25.000 Gäste sind jährlich mit an Bord.
Hier findest du konkrete Ausflugstipps für die Fränkische Schweiz.