Nürnberg - Nach einem tödlichen Messerangriff in einer Nürnberger Spielhalle hat ein Ermittlungsrichter entschieden, dass der Verdächtige in Untersuchungshaft muss. Die Hintergründe der Tat bleiben weiter unklar.

Nach dem tödlichen Messerangriff auf die Mitarbeiterin einer Spielhalle in Nürnberg sitzt der Verdächtige jetzt in Untersuchungshaft. Der 45-jährige Iraner soll die 35-Jährige nach einem Streit tödlich mit dem Messer verletzt haben.

Warum es zu der Auseinandersetzung gekommen sei und wieso der Mann ein Messer bei sich gehabt habe, werde ermittelt, sagte ein Polizeisprecher. Mehrere Zeugen seien bereits nach der Tat am Sonntagvormittag befragt worden.

Die Frau war noch am Tatort an ihren schweren Verletzungen gestorben. Die Polizei konnte den mit dem Messer bewaffneten Verdächtigten in der Spielhalle überwältigen und festnehmen.

Der Kriminaldauerdienst traf die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Die Nürnberger Mordkommission sowie die Spurensicherung der Nürnberger Kriminalpolizei übernahmen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth die weiteren Ermittlungen am Tatort.

Der Tatverdächtige wurde am Montag (20.07.2026) einem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen Mordes. Zudem fand eine Obduktion des Leichnams statt. Diese bestätigte, dass die 35-Jährige aufgrund von Stichverletzungen verstarb.

Die genauen Hintergründe der Tat sind indes noch unklar und weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen, erläutert das Polizeipräsidium Mittelfranken in einer Pressemitteilung.


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