
US-Präsident Donald Trump ist rechtzeitig zum WM-Finale im Stadion von East Rutherford nahe New York angekommen, war bei den ersten beiden Einblendungen aber kaum zu erkennen. Trump stand auf seinem Platz neben FIFA-Boss Gianni Infantino, befand sich aber hinter Glas, dessen Spiegelung aus der TV-Kameraperspektive den klaren Blick auf den Präsidenten verhinderte.
Der 80-Jährige sollte nach dem Finale zwischen Titelverteidiger Argentinien und Spanien die WM-Trophäe an den Weltmeister übergeben. Dies hatte Trump bereits im Vorjahr bei der Club-WM gemacht. Für den US-Präsidenten war es der erste Stadionbesuch bei dieser WM. Keines der 103 vorherigen Spiele hatte Trump besucht. Buhrufe oder Pfiffe waren bei den ersten beiden Einblendungen nicht zu vernehmen.
Trump will WM direkt wieder in den USA haben
Vor dem Finale hatte Trump beim TV-Sender Fox angekündigt, das Turnier „sofort“ wieder in die USA holen zu wollen. „Wir müssen das wiederholen, und zwar, solange ich noch da bin. Hörst du das, Gianni“, sagte der Präsident in Richtung von Weltverbandschef Infantino. Trump hatte bereits zuvor eine erneute Bewerbung seines Landes für eine WM angekündigt.
2030 wird in Spanien, Marokko und Portugal gespielt. Anlässlich des 100. Jubiläums soll dabei zusätzlich je ein Spiel in Argentinien, Paraguay und Uruguay stattfinden. 2034 ist Saudi-Arabien alleiniger Gastgeber.
Sie sind wieder die „Könige der Welt“: Spanien ist nach 2010 zum zweiten Mal in der Geschichte Fußball-Weltmeister. „La Furia Roja“ entthront nach einem irren Fight Lionel Messi. Argentinien versucht es über 100 Minuten quasi nur dreckig. Auch nach dem Spiel brennen Spielern vereinzelt die Sicherungen durch. Auf der anderen Seite schreibt Lamine Yamal eine weitere Geschichte, die buchstäblich unbeschreiblich scheint: Mit gerade einmal 19 Jahren ist der Superstar vom FC Barcelona und dem deutschen Trainer Hansi Flick nun Europa- und Weltmeister. In einem Alter, in dem andere Menschen teilweise noch nicht einmal ihre schulische Ausbildung abschließen konnten, scheint das spanische Wunderkind schon jetzt schon im sportlichen Olymp angekommen.
In ganz Spanien – ob auf den zahlreichen Inseln oder auf dem Festland, wurde die Nacht unmittelbar nach Abpfiff zum Tag gemacht. Ein Mann aus Mittelfranken ist an diesem historischen Tag buchstäblich mittendrin statt nur dabei gewesen. Ein User aus der Region, der mittlerweile die meiste Zeit in Spanien lebt, berichtet im Gespräch unserer Redaktion gegenüber von tobendem Feuerwerk unmittelbar nach Schlusspfiff. Auf Aufnahmen, die unserer Redaktion vorliegen, ist zudem tosendes Feuerwerk zu sehen und minutenlanges Hupkonzert zu hören. Immer wieder sind auch Böller zu hören.
Eines scheint jetzt schon klar: In Spanien werden heute die wenigsten Menschen wirklich ein Auge zu machen wollen (oder können aufgrund des Lärms). Viele Chefs könnten zudem zu Wochenbeginn einen spontanen Urlaubsantrag auf dem Tisch liegen haben. Die Feierlichkeiten werden mit Sicherheit auch am Montag (20. Juli 2026) und auch die kommenden Tage munter weitergehen.
Dass Spanien (nicht nur sportliche) Feste feiern kann, hat es in der Vergangenheit immer wieder bewiesen. Zudem berichtet der User davon, dass Kinder und Jugendliche quasi von kleinauf mit dem Fußballvirus infiziert werden.
Nach der Schule sehe man die meisten Heranwachsenden direkt auf den zahlreichen Fußball- und Bolzplätzen des Landes. Nur wenige flüchten sich in den Nachmittagsstunden in den Videospiel-Raum. Freizeitgestaltung spiele sich in Spanien noch immer am häufigsten im Freien ab.
Zudem investiere die spanische Regierung auch immer wieder in Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche. In dem kleinsten und abgelegensten Ort ist fast immer ein Fußball-Käfig zu finden, an dem sich Menschen spätestens abends treffen, um gemeinsam Spaß zu haben und gegen das runde Leder zu treten.
Lokale Vereine mit Stolz im Herzen
Was ebenfalls zu beachten sei: Selbst auf Inseln sehe man Menschen häufig mit den Trikots der lokalen Vereine und nicht denen von etwa Barca oder Real herumspazieren. Spanien und Fußball – das geht einfach Hand in Hand. Und werde in diesem Land gelebt und auch geliebt. Am Wochenende machen sich ganze Familien immer wieder auf in die Stadien des Landes, dabei wird der Ausflug fast schon zelebriert.
Kleiner Ort, große Emotionen
Selbst in dem Ort, in dem der User aus unserem Fall lebt und der durchaus etwas abgeschiedener daherkomme, sei der Jubel auf den Straßen unmittelbar nach Abpfiff grenzenlos gewesen. Dass Spanien immer und immer wieder bereits in jungen Jahren unfassbare Talente hervorbringt – es scheint bei diesen Rahmenfaktoren zumindest kein kompletter Zufall zu sein. Selbst im Freizeit-und Jugendbereich werden Kinder spielerisch früh an die beliebte Sportart herangeführt. In den weiteren Jahren ziehen viele dann eben genau diese Sportart der Zeit vor mobilen Endgeräten dann gerne auch mal vor.
Historisches Ereignis
An diesem 19. Juli 2026 gipfelt dieses Unterfangen nun vorerst abschließend im zweiten Fußball-Weltmeistertitel des Landes Spanien. Amtierender Europameister ist „La Furia Roja“ zudem aktuell ebenfalls. Spanien ist wieder „König der Welt“ und macht die Nacht zum Tage – und ein Mann aus Mittelfranken ist an diesem historischen Tage buchstäblich mittendrin statt nur dabei.
President Trump spoke with @JennyTaft ahead of the 2026 FIFA World Cup Final@realDonaldTrump pic.twitter.com/Wk463lj1wU
— FOX Sports (@FOXSports) July 19, 2026
