
Bei einem Unfall mit einer Geisterfahrerin auf der A45 nahe dem hessischen Florstadt sind zwei Menschen gestorben und mehrere schwerst verletzt worden. Bei den drei Kindern der 34 Jahre alten Geisterfahrerin aus Obernburg in Bayern sei der Zustand kritisch, teilte die Polizei mit. Die Frau sei an der Anschlussstelle Florstadt in falscher Richtung auf die Autobahn gefahren und kurz darauf mit hoher Geschwindigkeit mit dem Auto eines 70-Jährigen frontal zusammengestoßen.
Der 70-Jährige starb am Sonntagmorgen noch an der Unfallstelle. Die Geisterfahrerin erlag wenig später ihren Verletzungen in einer Klinik. Ihr Ehemann und ihre drei Kinder im Alter zwischen 10 und 15 Jahren wurden schwerst verletzt. Durch den Unfall wurden der Polizei zufolge alle Insassen in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten befreit werden. Sie mussten teilweise mit Rettungshubschraubern in Kliniken gebracht werden. Zur Ermittlung der genauen Unfallursache beauftragte die Staatsanwaltschaft einen Gutachter.
Auch in Franken kam es zu einem tödlichen Vorfall. Am Samstagmittag (18. Juli 2026) ist es auf der Kreisstraße zwischen Kirchzell und Mudau im Landkreis Miltenberg zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 68-jähriger Motorradfahrer - so berichtet es das Polizeipräsidium Unterfranken in einer Pressemitteilung dazu weiter - geriet aus bislang unbekannter Ursache in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem entgegenkommenden Pkw. Der Mann erlag seinen schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle. Tragischerweise sei jegliche Hilfe für den Mann am Ende zu spät gekommen.
Nach derzeitigem Sachstand war der 68-jährige Biker gegen 14.15 Uhr mit seinem Motorrad auf der Kreisstraße MIL42, in Richtung Kirchzell unterwegs. Im Bereich einer Kurve geriet der Motorradfahrer aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und kollidierte mit dem Kia eines entgegenkommenden 34-Jährigen. Der Motorradfahrer erlitt schwerste Verletzungen. Trotz umgehend eingeleiteter medizinischer Notversorgung erlag der Mann noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Der 34-jährige Autofahrer blieb körperlich unverletzt. Die Fahrzeuge wurden schwer beschädigt und durch Bergeunternehmen abgeschleppt, heißt es von Seiten des Präsidiums zu dem Unfall weiter.
Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Miltenberger Polizei. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde zur exakten Klärung des Unfallhergangs mittlerweile auch ein Sachverständiger hinzugezogen. Die örtlichen Feuerwehren, der Rettungsdienst und auch ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Die Kreisstraße war zwischenzeitlich gesperrt.
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