Würzburg - Nach einer Kollision mit der Polizei flüchtet ein Motorradfahrer zu Fuß durch Würzburg. Die Beamten stellen dabei eine Schreckschusswaffe sicher.

Ein Motorradfahrer hat sich in Würzburg einer Polizeikontrolle entzogen und ist nach einer Kollision und einer anschließenden Flucht zu Fuß festgenommen worden. Die Polizei wollte den Mann nach eigenen Angaben zunächst im Bereich der Dreikronenstraße kontrollieren, woraufhin dieser weiterfuhr. Wenig später sei das Motorrad im Bereich der Sieboldstraße gestoppt worden, dabei kam es demnach zu einer Kollision mit einem Polizeifahrzeug.

Der Mann flüchtete anschließend zu Fuß, Einsatzkräfte nahmen ihn kurze Zeit später fest. Bei ihm fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe. Die Hintergründe der Flucht würden nun geprüft, ebenso, ob auf der Fluchtroute noch andere Personen gefährdet worden seien.

Wer durch die Fahrweise des Mannes gefährdet oder geschädigt wurde und auch wer sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-2230 mit der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt in Verbindung zu setzen.

An anderer Stelle ging ein Unfall mit einem Biker tragisch aus. Am Samstagmittag (18. Juli 2026) ist es auf der Kreisstraße zwischen Kirchzell und Mudau im Landkreis Miltenberg zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 68-jähriger Motorradfahrer - so berichtet es das Polizeipräsidium Unterfranken in einer Pressemitteilung dazu weiter - geriet aus bislang unbekannter Ursache in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem entgegenkommenden Pkw. Der Mann erlag seinen schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle. Tragischerweise sei jegliche Hilfe für den Mann am Ende zu spät gekommen.

Nach derzeitigem Sachstand war der 68-jährige Biker gegen 14.15 Uhr mit seinem Motorrad auf der Kreisstraße MIL42, in Richtung Kirchzell unterwegs. Im Bereich einer Kurve geriet der Motorradfahrer aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und kollidierte mit dem Kia eines entgegenkommenden 34-Jährigen. Der Motorradfahrer erlitt schwerste Verletzungen. Trotz umgehend eingeleiteter medizinischer Notversorgung erlag der Mann noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Der 34-jährige Autofahrer blieb körperlich unverletzt. Die Fahrzeuge wurden schwer beschädigt und durch Bergeunternehmen abgeschleppt, heißt es von Seiten des Präsidiums zu dem Unfall weiter.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Miltenberger Polizei. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde zur exakten Klärung des Unfallhergangs mittlerweile auch ein Sachverständiger hinzugezogen. Die örtlichen Feuerwehren, der Rettungsdienst und auch ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Die Kreisstraße war zwischenzeitlich gesperrt.

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