Eching - Ein Auto gerät auf einer Bundesstraße in Niederbayern in den Gegenverkehr. Der Unfall endet tödlich. Die Straße war zunächst voll gesperrt.

Zwei Menschen sind beim Frontalzusammenstoß eines Autos mit einem Milchlaster auf der Bundesstraße 11 in Eching (Landkreis Landshut) gestorben. Der 87-jährige Autofahrer geriet aus bisher ungeklärten Gründen mit seinem Wagen auf die Gegenfahrbahn und prallte dort mit dem Laster zusammen, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer und seine 90-jährige Ehefrau wurden bei dem Zusammenstoß eingeklemmt und erlitten so schwere Verletzungen, dass sie vor Ort starben. Bei dem Zusammenstoß wurde der Lastwagenfahrer leicht verletzt.

Die Staatsanwaltschaft ordnete ein Unfallgutachten an. Die Straße ist derzeit voll gesperrt und die Sperrung dauert nach Angaben der Polizei noch bis zum Nachmittag an. Eine Umleitung ist eingerichtet.

Auch in der Region ist es zu einem folgenschweren Zwischenfall auf Asphalt gekommen. Am Mittwoch, den 15. Juli 2026, kurz vor 12.30 Uhr kam es auf dem Berliner Ring im Bereich Neumarkt in der Oberpfalz zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Kleintransporter und einem Lkw. Der Kleintransporter-Fahrer wurde eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Diesen Vorfall macht die Polizeiinspektion aus Neumarkt in einer Pressemitteilung publik.

Ein 41-jähriger Kleintransporter-Fahrer - so berichten es die Beamtinnen und Beamten in diesem Zusammenhang dann weiter - befuhr den Berliner Ring (B299) von Lauterhofen in Richtung Berching. Aus bislang ungeklärter Ursache kam dieser auf Höhe des Bauhofs Neumarkt i.d.OPf. auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Lkw eines 53-Jährigen zusammen, der trotz Gefahrenbremsung den Zusammenstoß nicht mehr verhindern konnte. Durch den Unfall wurde der Kleintransporter in den Straßengraben geschleudert und der 41-Jährige wurde im Fahrzeug eingeklemmt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Neumarkt i.d.OPf. befreiten den schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzten Fahrer. Er wie auch der leicht verletzte Lkw-Fahrer wurden durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Fahrzeugen wurden totalbeschädigt und abgeschleppt. Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen im oberen fünfstelligen Bereich.

Aufgrund der Schadensbildes und der Verletzungen wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ein Gutachter zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen. Die Bundesstraße war über mehrere Stunden in beide Richtung voll gesperrt, heißt es von Seiten der Polizei zu dem Vorfall vorerst abschließend.

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