Nürnberg/Bad Windsheim - Nevio Passaro ist zurück in Franken und arbeitet an einem Familienalbum. Seine erste Single stellte er im ZDF-Fernsehgarten vor, lange vor DSDS. Wie alles begann? Mit schlechten Schulnoten. Jetzt lädt er zum kostenlosen Schulhofkonzert.

Er wurde durch die Casting-Show Deutschland sucht den Superstar (DSDS) einem Millionenpublikum bekannt: Nevio Passaro. Dabei ist DSDS nur eine kleine Episode im Leben des fränkisch-italienischen Sängers.

In der neuen Folge unseres Podcasts „Mit.Menschen“ spricht der Musiker, Songwriter und Produzent über Heimat, Familie, Musik und darüber, warum Kunst Menschen zusammenbringen kann.

Nevio Passaro über seine Zeit bei DSDS, in Italien, Berlin und jetzt Franken

Nevio Passaro nimmt uns mit auf seine Reise von Neustadt an der Aisch über Bologna, Berlin und schließlich zurück nach Franken. Er erzählt von seiner Kindheit zwischen fränkischer und italienischer Kultur, von den ersten selbst aufgenommenen Kassetten, die er in der Schule für fünf Mark verkauft hat - inklusive eines eigens gestalteten Covers.

Deutschland sucht den Superstar
2006, DSDS. Nevio Passaro schafft es bei der Casting-Show, bei der Tausende den Titel „Superstar“ am Ende tragen wollen, bis in die Mottoshow der letzten vier Kandidaten (von links): Tobias Regner, Mike Leon Grosch, Vanessa Jean Dedmon und Nevio Passaro. © RTL/obs

Auch wenn er seine erste Single bereits 1999 im ZDF-Fernsehgarten präsentierte: Seine erste Bühne hat er sich selbst geschaffen. In der Schule - und das quasi aus der Not schlechter Noten heraus... „Meine Mama war Musiklehrerin, da konnte ich mit einer Vier nicht nach Hause kommen.“

Nevio Passaro arbeitet zusammen mit seiner Familie an einem neuen Album

Im Gespräch mit Moderator Patrick Schroll von den Nürnberger Nachrichten geht es außerdem um das Leben als Familienvater, seine Rückkehr nach Franken nach fast zwei Jahrzehnten in Berlin, das Familienhaus in Süditalien, kreative Songwriting-Camps zwischen Olivenhainen und um sein neues Familienalbum Ciao Ragazzi - ein wahres Familienprojekt im Hause Passaro.

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Nevio Passaro mit Moderator Patrick Schroll von den Nürnberger Nachrichten im Podcast-Studio. © Mia Houzer/VNP

Musik versteht der Sänger als verbindende Kraft: „Ich wünsche mir mehr Menschlichkeit. Deswegen trete ich auch als Musiker an: Konzerte zu geben, Musik zu machen, Menschen zusammenzuführen.“ Konkret mit seinen kostenlosen Schulhofkonzerten. Das nächste Konzert in Franken steht in wenigen Tagen an und lädt nicht nur Schüler dazu ein.

Außerdem spricht Nevio im Podcast offen über seine überstandene Tumorerkrankung, den Umgang mit Öffentlichkeit und Social Media sowie die Rolle von Künstlern in gesellschaftlich herausfordernden Zeiten.