
Gleich dreimal hat es auf der Autobahn 7 im Landkreis Neu-Ulm gekracht. Es habe dichten Reiseverkehr am Samstag gegeben, wie die Polizei mitteilte. Bei einem ersten Unfall bei Altenstadt fuhr ein Autofahrer am Samstag mit seinem Wagen auf das Auto einer 56-Jährigen vor ihm auf. Er habe sich zuvor erschrocken, weil seine Wasserflasche während der Fahrt geplatzt sei, erklärte er der Polizei. Der Beifahrer der 56-Jährigen, der zum Unfallzeitpunkt schlief, wurde leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.
Weitere Unfälle bei Bellenberg und Illertissen
Kurz darauf kam es bei Bellenberg zu einem weiteren Auffahrunfall. Ein 29-Jähriger bemerkte zu spät, dass ein vorausfahrendes Auto wegen des dichten Verkehrs anhalten musste, so die Polizei. Er fuhr auf den Wagen auf und schob ihn in ein drittes Fahrzeug. Verletzt wurde dabei niemand.
Auch bei Illertissen krachte es wenig später: Eine 27-Jährige konnte im dichten Reiseverkehr nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte mit ihrem Auto gegen den Fahrradträger eines vorausfahrenden Wagens. Dabei wurde auch ein transportiertes E-Bike beschädigt.
Schaden von rund 22.000 Euro
Der Gesamtschaden der drei Unfälle beläuft sich auf rund 22.000 Euro, hieß es. Die Polizei weist darauf hin, dass gerade bei dichtem Reiseverkehr ausreichend Sicherheitsabstand besonders wichtig ist.
Am Sonntag (28. Juni 2026) endete zudem ein Auffahrunfall auf der A9 bei Lauf a. d. Pegnitz (im Landkreis Nürnberger Land) mit drei verletzten Personen. Ein Pkw war auf ein Wohnmobil aufgefahren, das daraufhin umkippte. Diesen Vorfall macht das Polizeipräsidium Mittelfranken nun in einer Pressemitteilung publik.
Gegen 13.00 Uhr - so berichten es die Beamtinnen und Beamten in diesem Zusammenhang dann weiter - fuhr ein Audi A4 auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Lauf/Hersbruck und Lauf-Süd auf ein vorausfahrendes Wohnmobil auf. Dessen Fahrer verlor daraufhin die Kontrolle über sein Fahrzeug, welches nach einer Kollision mit der seitlichen Betonleitwand umkippte und stark beschädigt auf der Fahrbahn liegen blieb.
Sowohl der 35-jährige Fahrer des Audi als auch der 69-jährige Fahrer des Wohmobils und seine 66-jährige Beifahrerin, die von der Feuerwehr aus dem verunglückten Wohnmobil befreit werden musste, zogen sich bei dem Unfallgeschehen Verletzungen zu und mussten in Krankenhäuser gebracht werden.
Streifen der Verkehrspolizei Feucht führten die Unfallaufnahme durch. Die beiden unfallbeteiligten Fahrzeuge waren aufgrund der Beschädigungen nicht mehr fahrbereit und mussten von einem Abschleppdienst geborgen werden. Die A9 in Fahrtrichtung München blieb zunächst vollständig gesperrt. Nachdem der Verkehr zwischenzeitlich über die linke Fahrspur an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden konnte, wurde der betroffene Abschnitt um kurz nach 15.00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben, heißt es von Seiten der Polizei zu dem Vorfall vorerst abschließend.
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